Im Krimi Punkte verschenkt

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Bis zur Mitte des zweiten Drittels hatten sich die Raubvögel eine 3:1-Führung herausgespielt. Einer der Aktivposten war bis dahin der am Freitag noch geschmähte Slovake Igor Bacek, der den ersten Treffer selbst erzielt und den zweiten aufgelegt hatte. Auf Passauer Seite war Trainer Jukka Ollila ohnehin zu ein paar Umstellungen gezwungen. Stürmer Andi Popp fehlte, weil seine Frau an diesem Wochenende ihr erstes Kind bekam, und Christoph Zawatzky musste Martin Cinibulk ersetzen. Der wurde am Freitag in der Overtime von Florian Strobl so unglücklich am Kopf getroffen, dass er mit Verdacht auf Gehirnerschütterung passen musste.

Trotzdem verlief bei den Habichten eigentlich fast alles nach Wunsch. Nach dem ersten Drittel lag man durch die Treffer von Bacek und Stiebinger souverän mit 2:0 in Führung. Den Anschlusstreffer von Ex-Hawk Alexander Gantschnig zu Beginn des zweiten Drittels beantwortete Ibo Weißleder nur eine Minute später mit dem 3:1. Dann wurde das Spiel der Gladiators ruppiger und es folgten Strafen für die Hausherren. Doch den Black Hawks gelang es trotz dreimaliger Überzahl nicht die Führung weiter auszubauen. Auch im letzten Drittel hätten sie noch viermal die Gelegenheit gehabt im Powerplay den Sack  endgültig zu zu machen. Doch die Abschlussschwäche im Powerplay verfolgt die Black Hawks bereits die gesamte Saison. So stand es eine Minute vor dem Ende als Markus Knallinger eine Auszeit nahm immer noch 3:1 für Passau. Knallinger nahm dann Viona Harrer für einen sechsten Feldspieler vom Eis und dann passierte es. Durch Treffer von Gantschnig und Lorenz gelang den Gladiators innerhalb von 24 Sekunden der Ausgleich. Nach einer torlosen Overtime kam es aufs Penaltyschießen an. Hier fehlte nicht nur die Routine von Martin Cinibulk, sondern auch die Treffsicherheit der Passauer Schützen. Nachdem Martin Piecha und Thomas Vogl ihre Strafschüsse vergaben reichte Zawatzkys Parade gegen Jirik nicht aus um den Zusatzpunkt mit nach Hause nehmen zu können. So bleiben die Black Hawks weiterhin auf Rang sechs und spielen als Nächstes gegen den EV Regensburg im direkten Duell um diesen Platz.  

Tore: 0:1 (11:19) Igor Bacek (Daniel Bucheli), 0:2 (12:56) Stephan Stiebinger (Daniel Bucheli, Igor Bacek), 1:2 (25:52) Alexander Gantschnig (Florian Engel, Jiri Jelinek), 1:3 (26:52) Ibrahim Weißleder (Martin Piecha), 2:3 (59:20) Alexander Gantschnig (sechster Feldspieler) (Jiri Jelinek, Ales Jirik), 3:3 (59:44) Rudolf Lorenz (Ales Jirik, Jiri Jelinek/6-5), 4:3 (65:00) Florian Engel (entscheidender Penalty). Strafen: Erding 20 +10 (Peipe), Passau 18 +10 (Piecha). Zuschauer: 694.