Herber Rückschlag macht Fans der Selber Wölfe sprachlos1:4-Niederlage gegen die Lindau Islanders

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Über 60 Schüsse feuerte das Selber Team um Kapitän Ondruschka auf das gegnerische Tor ab – die magere Ausbeute ein einziges Törchen. Während die Hausherren mit wenig körperlicher Präsenz agierten, im Zweikampfverhalten nicht energisch dem Gegner Paroli boten und zudem spielerisch oftmals zu umständlich gedacht wurde, spielten die Islanders einfach und schnörkellos und zeigten sich enorm effektiv im Torabschluss.

Den Wölfen war die Verunsicherung der letzten Wochen zu Beginn der Partie doch anzumerken. Gerade im Spielaufbau hatten die Selber angesichts der zahlreichen Umstellungen noch Probleme. Für die ersten Aktionen sorgten die Gäste, Deske wurde jedoch nicht vor größere Probleme gestellt. Nach drei Minuten fanden auch die Wölfe allmählich besser ins Spiel, die sich nun erste Chancen erarbeiteten. Viel los war vor dem Gästetor, als die Wölfe zum ersten Mal in Überzahl agierten. Ondruschka, McDonough und Geigenmüller scheiterten aber alle an Goalie Di Berardo.

Die Ansage in der Kabine von Coach Thom schien gefruchtet zu haben. Die Selber kamen wie die Feuerwehr aus der Kabine. Müller, Moosberger und Gare scheiterten jedoch wie schon zuvor am gut aufgelegten Di Berardo. Just in dieser Drangphase passierte es dann: Müller wurde im Spielaufbau zu Fall gebracht, den daraus resultierenden Konter verwertete Fuchs zum 0:1. Die Wölfe antworteten mit wütenden Angriffen. Als Kremer auf Hausherrenseite die Strafbank drückte, stellten die Gäste den Spielverlauf dann vollends auf den Kopf: Deske blieb nach einen Schlagschuss gegen den Oberkörper unter Schmerzen am Eis liegen, den Abpraller nutzte Hammerbauer und erhöhte auf 2:0. Drei Minuten vor Drittelende hatte McDonald den Anschluss auf dem Schläger, konnte die Hartgummischeibe jedoch nicht im Tor unterbringen. Besser machte es Gollenbeck, der elf Sekunden vor der Pause den Anschlusstreffer besorgte.

Auch der Anschlusstreffer sorgte nicht für Selbstvertrauen im Wolfsbau. Zunächst konnte Deske, auch mit Hilfe des Pfostens, einen höheren Rückstand noch verhindern. Wer dachte, dass nach dem Anschlusstreffer der Torknoten endlich geplatzt sei, sah sich getäuscht. Erneut in Überzahl erhöhten die Gäste auf 3:1. Auch ein letztes Aufbäumen brachte keinen Torerfolg und so war es Farny, der den Endstand zum 4:1 für die Lindauer besorgte.

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