Heimspiel der Starbulls Rosenheim am SonntagPlay-off-Viertelfinale startet

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Drei Siege in maximal fünf Spielen sind dafür notwendig – eine Riesenherausforderung für das Team von Trainer Manuel Kofler, das als klarer Außenseiter in den Vergleich mit dem in der Wedemark nördlich von Hannover beheimaten Scorpions geht. Die Serie startet am Freitag in Niedersachsen. Spielbeginn ist um 20 Uhr in der Hus-de-Groot-Eisarena in Mellendorf. Am Sonntag kommt es dann zum ersten von maximal zwei Viertelfinal-Heimspielen der Starbulls im Emilo-Stadion; Spielbeginn ist um 17 Uhr.

Im vergangenen Jahr gelang den Starbulls gegen die Hannover Scorpions nur ein einziger Sieg, was das Play-off-Aus nach vier Partien im Viertelfinale bedeutete. Damals galten aber – zumindest nominell – die Grün-Weißen als leicht favorisiert. Diesmal sind die Rollen klar verteilt. Die Scorpions gehen als der klare Favorit in den Vergleich. Die Mannschaft, die nach wie vor von Dieter Reiss trainiert wird, schloss die starke Oberliga Nord als Tabellenzweiter hinter der niederländischen „Übermannschaft“ Tilburg Trappers ab. In 48 Spielen ergatterten die Wedemarker 102 Punkte, trafen 237 Mal ins Tor (4,94 Treffer pro Partie) und mussten 142 Gegentore hinnehmen. Eine echte „Waffe“ ist das Powerplay der Scorpions, das nach der Hauptrunde eine herausragende Erfolgsquote von 30,43 Prozent aufwies.

Mit Björn Bombis (31 Tore/70 Assists) und Patrick Schmid (37 Treffer/56 Vorlagen) haben die Hannover Scorpions zudem die beiden punktbesten Spieler der Oberliga Nord in ihren Reihen. Die beiden Stürmer Chad Niddery und Matt Wilkins zählen zu den komplettesten Importspielern der deutschen Oberligaszene. Der im Vergleich zur Vorsaison individuell aufgerüstete und zudem breiter aufgestellte Kader ist gespickt mit namhaften und höherklassig erfahrenen Spielern in allen Mannschaftsteilen, unter anderem Sean Fischer, Sachar Blank, Marian Dejdar oder Marius Garten, die auch schon in der DEL 2 zu den herausragenden Akteuren ihrer Teams zählten. Und die Scorpions können gegen die Starbulls nahezu komplett antreten, lediglich Verteidiger Dennis Schütt fehlt aufgrund einer Schulterverletzung. Dafür sind mit Stürmer Christoph Koziol und Andrej Strakhov noch zwei andere Ex-Rosenheimer mit von der Partie. Strakhov, inzwischen 40 Jahre alt, bürgt zum Verteidiger umfunktioniert mit seiner Spielintelligenz und technischen Stärke für Qualität in der Defensive.

Dass sich die Starbulls-Stürmer nicht mehr wie im Vorjahr an Torwart Björn Linda die Zähne ausbeißen können, kann auch nicht unbedingt als Vorteil gewertet werden. Denn mit dem aus Freiburg stammenden Christoph Mathis hat sich der Rosenheimer Viertelfinalgegner auch auf dieser Position definitiv nicht verschlechtert.

„Die Scorpions haben bis in die hinteren Reihen höchstes Oberliga-Niveau. Wenn wir sie schlagen wollen, dann muss bei uns alles passen“, sagt Starbulls-Coach Manuel Kofler. Er konnte den Gegner am vergangenen Freitag bei dessen Achtelfinal-Gastspiel in Weiden – der 4:3-Sieg nach Verlängerung bedeutete den letztlich souveränen Viertelfinaleinzug – beobachten. „Statistisch sind wir eigentlich chancenlos, aber wir freuen uns auf die Serie. Wir dürfen aber nie in der Serie, nie von Spiel zu Spiel und nie von Drittel zu Drittel denken, sondern wie schon gegen die Moskitos Essen im Halbfinale nur von Wechsel zu Wechsel. Wir sind top vorbereitet und jeder Spieler weiß, was zu tun ist“, so Kofler, der harte, schnelle und hochinteressante Spiele erwartet.

Das erste beginnt am Freitag um 20 Uhr in Mellendorf, das zweite folgt am Sonntag um 17 Uhr in Rosenheim, das dritte am Dienstag wieder um 20 Uhr in Mellendorf. Ein eventuelles viertes Spiel würde am Freitag, 5. April, in Rosenheim stattfinden. Falls die Serie danach 2:2 unentschieden steht, wäre das Mellendorfer Eisstadion am Sonntag, 7. April, die Bühne für die alles entscheidende Partie.


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