Heimspiel der Starbulls Rosenheim am FreitagHöchstadt-Doppelpack

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Am Freitag empfangen die Grün-Weißen die Alligators im heimischen ROFA-Stadion (Spielbeginn 19.30 Uhr). Am Sonntag folgt das Auswärtsspiel in Höchstadt (18 Uhr). Die Chance für die Rosenheimer Eishockeyspieler, dem jüngsten Sechs-Punkte-Wochenende ein weiteres folgen zu lassen, ist groß.

Klares Ziel der Starbulls ist es, den am vergangenen Sonntag durch einen 6:0-Heimsieg gegen die Blue Devils Weiden erklommenen dritten Tabellenrang zu verteidigen, bevor es in die „Crunchtime“ der Hauptrunde geht. Diese beginnt mit dem Rosenheimer Heimspiel-Kracher am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen den Deggendorfer EC. Gedanken an dieses nicht nur sportlich tolle, sondern auch mit vielen Aktionen umrahmte Event sowie an Weihnachten sind am Freitag- und Sonntagabend aber streng verboten. „Wir müssen von Spiel zu Spiel denken und jetzt zweimal voll und ganz auf Höchstadt fokussiert sein“, fordert Starbulls-Coach John Sicinski von seiner Mannschaft.

Natürlich gehen die Starbulls als Favorit in den Doppelvergleich mit dem Tabellenschlusslicht aus dem Aischgrund. Doch bereits beim ersten Rosenheimer Auswärtsspiel in Höchstadt im Oktober war das Erbeuten der drei Punkte harte Arbeit. Bis drei Minuten vor der Schlusssirene stand die Partie auf der Kippe, bevor Fabian Zick der erlösende Treffer zum 3:1-Endstand für die Starbulls gelang. Zudem sind die von Trainer Martin Sekera betreuten Alligators im Aufwind. Am vergangenen Freitag musste sich mit den Eisbären Regensburg das in diesem Advent erfolgreichste Team der Liga mächtig strecken, um in Höchstadt im letzten Drittel einen 2:3-Rückstand noch in einen Sieg umzuwandeln. Zudem stehen mit Torwart Benni Dirksen, den StürmernMikhail Nemirovsky und Anton Seewald sowie dem jüngst noch verpflichteten erfahrenen Defensiv-Hühnen Pascal Kröber gleich vier neue Akteure im Höchstadter Team, die beim ersten Rosenheimer Auftritt im Aischgrund noch nicht dabei waren.

Vor allem können die Alligators ohne Druck aufspielen. Das Verpassen der Meisterrunde steht fest, und man will die verbleibenden Hauptrundenpartien nutzen, um sich auf die Verzahnungsrunde mit den Spitzenteams der Bayernligisten einzuspielen. Passend dazu hat die Stadtrats-Entscheidung vom vergangenen Montag für den Bau eines neuen Eisstadions in Höchstadt neue Euphorie im Team und im Umfeld ausgelöst. Diese soll nun mit Erfolgen auf dem Eis geschürt werden, um den Klassenerhalt zu schaffen und auch im kommenden Jahr in der Oberliga wieder mit dabei sein zu können.

Für das Ziel, ihrer Favoritenrolle dennoch gerecht zu werden und keinen Punktverlust gegen aufstrebende und neu motivierte Höchstadter zuzulassen, steht den Starbulls fast das komplette Spielerpersonal zur Verfügung. Wie schon am vergangenen Wochenende gibt es voraussichtlich mit Kevin Slezak nur einen einzigen Ausfall. Die Hoffnung auf ein Comeback des torgefährlichen Stürmers noch im Jahr 2019 hat sich zerschlagen. Im besten Fall wäre ein Einstieg Slezaks ins vollumfängliche Mannschaftstraining zwischen Weihnachten und Silvester und die Rückkehr in den Spieltagskader am 3. Januar gegen die Selber Wölfe möglich.


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