Heimsiegserie der Selber Wölfe ist gerissen4:5-Niederlage gegen den EV Landshut

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Das Wolfsrudel steckte einen 1:3-Rückstand nach 20 Minuten gut weg und hätte sich aufgrund seiner kämpferischen Einstellung durchaus einen Punkt redlich verdient gehabt. Bei den Wölfen traf Topscorer McDonald doppelt, treffsicherster Gästeakteur und Matchwinner war Hofbauer, der einen Hattrick erzielte.

Gleich zu Beginn eine kalte Dusche für die Wölfe. Noch nicht einmal eineinhalb Minuten waren gespielt, als Hofbauer nicht entscheiden gestört wurde und den Führungstreffer für die Gäste markierte. Torhüter Kümpel war dabei ohne jede Abwehrchance. Nur Sekunden später hatte Hofbauer die Chance, für die Gäste gar auf 2:0 zu erhöhen. Dieses Mal parierte Kümpel jedoch glänzend. Im direkten Gegenzug war es McDonald, der den Ausgleich für seine Farben besorgte. Dieser beflügelte den VER sichtlich. Schiener hatte die große Möglichkeit zur Selber Führung, zog den Schuss aber leicht am Tor vorbei. Selb war in der Folge weiterhin am Drücker. McDonald legte schön für Gollenbeck auf, der nun eigentlich die Führung besorgen hätte müssen, jedoch frei im Slot die Scheibe nicht aufs Tor bringen konnte. Als eben jener Gollenbeck eine Strafzeit wegen Hakens verbüßte, zeigten die Niederbayern ihre ganze Klasse. In eigener numerischer Überzahl gingen die Gäste, wenn auch aus stark abseitsverdächtiger Position, erneut in Führung. Und es kam noch dicker: Die Wölfe waren kurzzeitig von der Rolle, was Hofbauer ausnutzte und die Gäste mit 3:1 in Front brachte.

Nach drei Minuten im zweiten Drittel, hatte Selb die Möglichkeit, in Überzahl, den Anschlusstreffer zu markieren. Das Powerplay blieb aber zu ungefährlich. Wenig später hatte Gollenbeck den Anschluss auf dem Schläger, brachte die Scheibe jedoch aus dem Gewühl nicht im Landshuter Kasten unter. Aber auch die Gäste kamen immer wieder gefährlich vors Selber Tor. Chancen gab es nun auf beiden Seiten. Insbesondere der Block um McDonald sorgte für mächtig Verkehr vor dem Landshuter Gehäuse. Der Anschlusstreffer nach 31 Minuten war der verdiente Lohn: Geigenmüller verzückte die Fans mit einer grandiosen Einzelleistung und gab die Scheibe sehenswert weiter auf Hördler. Dieser hämmerte das Hartgummi zunächst an den Pfosten, war beim Nachschuss aber zur Stelle und vollendete zum 2:3. Kurz darauf gab es sogar die Möglichkeit zum Ausgleich in Überzahl. Selb war aber erneut nicht zwingend genug, auch weil McDonald nur das Visier von Gästegoalie Berger traf. Der Ausgleich wäre mittlerweile durchaus verdient gewesen, aber es kam ganz anders. Landshut mit einem guten Vorstoß, Kümpel rettete noch beim ersten Schuss, war beim Nachschuss jedoch machtlos. Somit mussten die Wölfe wiederum einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen. Aber genau in dieser Phase dann ein kurioses Tor der Selber: Fink spielte die Scheibe – eigentlich ungefährlich – in die Mitte, Goalie Berger völlig unbedrängt lenkte sich diese ins eigene Tor ab.

Die Wölfe wollten es nun wissen: Graaskamp mit dem Versuch aus kurzem Winkel, der Schuss blieb aber zu ungefährlich. Kurz darauf scheiterte Zimmermann aus zentraler Position. Spannung pur nun im Selber Vorwerk. Die Anhänger forderten den Ausgleich, die Wölfe kämpften aufopferungsvoll. Mehrfach lag der Ausgleich in der Luft, die Scheibe wollte jedoch nicht ins Tor. Zwei Minuten vor Spielende erzwangen die Niederbayern mit einem Konter die vermeintliche Vorentscheidung. Die Wölfe setzten nochmal alles auf eine Karte und nahmen Kümpel zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. McDonald sorgte 20 Sekunden vor Schluss mit seinem Treffer zwar nochmals für Spannung. Am Ende lief die Zeit aber gegen die Wölfe, die sich den Landshutern mit 4:5 geschlagen geben mussten.


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