HC Landsberg startet mit drei Punkten in die Oberliga-Saison0:4-Auftaktniederlage gegen Füssen – 7:1-Auswärtssieg in Lindau

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Im ersten Spiel der Oberligasaison traf der HC Landsberg am vergangenen Freitag im heimischen Eisstadion auf den EV Füssen. Hätte man zu normalen Zeiten vor sicherlich 1500 Zuschauern gespielt, so fand das Spiel dieses Mal coronabedingt unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Zu Beginn merkte man dem jungen Landsberger Team, in dem die meisten Akteure zum ersten Mal in der Oberliga antraten, eine gewisse Nervosität durchaus an. Während Füssen vom Start weg gehörig Druck machte, ließ sich das Team von Coach Fabio Carciola immer wieder im eigenen Drittel einschnüren und hatte Schwierigkeiten den Puck geordnet aus dem eigenen Drittel zu spielen. Zur anfänglichen Verunsicherung trug sicherlich auch die Verletzung von Kapitän Tobias Wedl in der vierten Minute bei. Er renkte sich bei einem Check den Kiefer aus und konnte nicht mehr weiterspielen. In der sechsten Minute verwertete Füssens Förderlizenz Spieler David Diebolder den Abpraller von Stefan Rott, als er allein vor Torwart Michael Güßbacher stehend zum Schuss kam, zum 0:1. In der Folge kam Landsberg besser ins Spiel, konnte aber aus einigen Chancen kein Tor erzielen.

Kurz vor der Pause traf dann Lubor Velebny in Überzahl zum 0:2 für Füssen. Im zweiten Drittel stabilisierte sich der HCL weiter und kam durch Sven Gäbelein und Michael Fischer zu zwei guten Chancen. Leider blieb auch hier der Torerfolg aus und so kam es wie es kommen musste: In der 33. Minute bediente Florian Simon Füssens Quirin Stocker und dieser traf durch eine Direktabnahme zum 0:3. Bei diesem Spielstand blieb es auch bis vier Minuten vor dem Ende. Bei einer Strafe von Füssen nahm Coach Fabio Carciola den Torhüter vom Eis und versuchte so den Anschlusstreffer zu erzielen. Trotz einiger Chancen gelang dies nicht und konnte Florian Simon zum 4:0 Endstand in das leere Landsberger Tor treffen.

Am Sonntag stand dann das Auswärtsspiel beim EV Lindau auf dem Programm. Wieder mit dabei war Tobi Wedl, der sich am Freitag noch den Kiefer ausgerenkt hatte. Anders als im ersten Spiel startete der HCL voll konzentriert, störten früh und erarbeiteten sich in den ersten zwei Minuten immer wieder Chancen. Nach einem guten Save von Michael Güßbacher, der abermals das Landsberger Tor hütete, kassierte Lindau in der fünften Minute eine Strafe. In der folgenden Überzahlsituation nutzte Dennis Sturm dann frei vor dem Tor stehend die Chance auf Landsbergs ersten Treffer in der Oberliga Saison 20/21. In der Folge gab es immer wieder zu Strafen vor allem auf Landsberger Seite. Allerdings vereitelte der in dieser Phase stark haltende Güßbacher eine Großchance nach der anderen. Sogar eine fast zweiminütige 3:5-Unterzahlsituation überstand man schadlos. Landsberg verteidigte clever und setzte immer wieder Nadelstiche im Offensivspiel. In der nächsten Überzahlsituation für die Riverkings bediente in der 19. Minute Patrick Seifert Hayden Trupp und dieser versenkte mit einem Schlagschuss unhaltbar zum 2:0-Pausenstand.

Im zweiten Drittel kam Lindau besser ins Spiel und erarbeitete sich jetzt auch mehrere Chancen, die allerdings zunächst alle von Michael Güßbacher vereitelt wurden. Landsberg schwächte sich weiter durch einige vermeidbare Strafen und so traf Lindau in der 30. Spielminute kurz vor Ablauf einer 5:3-Überzahlsituation zum 2:1 durch Dominik Ochmann. Nur einige Minuten später erarbeitete sich Christopher Mitchell hinter dem gegnerischen Tor die Scheibe und Hayden Trupp versenkte unhaltbar zum 3:1. Eine weitere Minute später nutzte Michael Fischer einen Fehler in Lindaus Aufbau, zog kurzentschlossen ab und stellte auf 4:1. Lindau wechselt nun den Torhüter, neu im Tor jetzt Lucas Di Berado. Nach einer Rauferei vor dem Tor der Riverkings kam es zwei Minuten vor der Drittelpause zu einem weiteren Überzahlspiel für den HCL. Diesmal versenkte Dennis Sturm mit seinem zweiten Treffer zum 5:1. Nachdem im letzten Drittel Jonas Schwarzfischer durch einen Abstauber auf 6:1 stellen konnte und Sven Gäbelein einen weiteren Fehler in Lindaus Spielaufbau eiskalt zum 7:1-Endstand nutzte, spielte Landsberg das Drittel souverän herunter und sparte Kräfte für das nächste Spiel am Dienstag beim SC Riessersee.

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