HC Landsberg bringt Waldkraiburger Offensive zur VerzweiflungLöwen verlieren mit 1:3

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Den einzigen Treffer der Partie, in der die Löwen hauptsächlich den Ton angaben, in HCL-Keeper Markus Kring aber ihren Meister fanden, erzielte Kapitän Daniel Hämmerle.

15 Feldspieler und zwei Torhüter machten sich mit den Trainern Alex und Sergej Piskunov sowie dem Betreuerteam am Sonntag von Waldkraiburg aus auf den Weg zum schweren Auswärtsspiel nach Landsberg. Darunter auch Verteidiger Felix Lode aus dem eigenen Nachwuchs und diesmal auch der Angreifer Tobias Jakob, der in 15 Spielen bei der 1b-Mannschaft des EHC in diesem Jahr bisher 20 Tore und neun Vorlagen verbucht hat. Die Partie bei den Riverkings, bei der auf Waldkraiburger Seite wieder Korbinian Sertl das Tor hütete, begann verheißungsvoll, denn bereits nach 35 Sekunden brachte Daniel Hämmerle die Löwen mit 1:0 in Führung (00:35). Die Freude währte aber nicht lange, denn gute sechs Minuten später traf Markus Kerber mit seinem ersten Tor in der Verzahnungsrunde zum Ausgleich (06:58). Die Löwen agierten in den ersten 20 Minuten noch recht überhastet, gleichzeitig präsentierte sich Landsbergs Keeper Markus Kring bei den überschaubaren Waldkraiburger Gelegenheiten in guter Form. Auf der anderen Seite durfte sich jedoch auch Sertl mehrfach auszeichnen und Alex Piskunov hielt nach dem Spiel fest, dass man hatte froh sein müssen, dass es zur ersten Pause nur 1:1 stand.

Ab dem zweiten Drittel musste dann in erster Linie Landsberg froh sein, dass man Markus Kring zwischen den Pfosten hatte. Der 24-Jährige Schlussmann, der im Sommer au Königsbrunn an den Lech gewechselt war, lief zur Hochform auf und die Waldkraiburger Offensivabteilung um Bobby Chaumont, Povilas Verenis, Michael Rimbeck, Kapitän Hämmerle und Co. verzweifelte förmlich. Gleichzeitig machte Landsberg aber vorne zum goldrichtigen Zeitpunkt die Tore: Kurz nach Wiederbeginn traf Mika Reuter zur Führung (21:25), kurz vor der zweiten Pause stellte Dennis Sturm auf 3:1 (37:37). „Im zweiten Drittel waren wir die klar überlegene Mannschaft, haben unsere Chancen aber einfach nicht genutzt“, ärgerte sich Alex Piskunov auch noch nach dem Spiel über die liegen gelassenen Chancen. „Eigentlich müssen wir da zur Drittelpause mit 6:3 oder 7:3 vorne sein. Aber Landsbergs Torwart war stark und wir haben ihn dann auch noch stärker gemacht“, so Piskunov weiter.

Da sich das gleiche Bild auch in den letzten 20 Minuten abzeichnete, die Löwen sich an Keeper Kring abarbeiteten und nicht trafen, Landsberg aber jetzt kein Tor mehr erzielte, blieb es beim 3:1 und Piskunov wurde nach dem Spiel recht deutlich. „So ist es dann im Sport. Dieses Wochenende sind es null Punkte, nach den sechs Punkten letzte Woche. Aber ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Schon gegen Riessersee haben sie super gekämpft, obwohl wir so wenige Spieler hatten. Heute haben sie wieder ein gutes Spiel abgeliefert, aber leider gewinnt im Sport auch nicht immer die bessere Mannschaft“, so Piskunov und einige im Pressekonferenzraum freuten sich schon auf einen möglichen verbalen Schlagabtausch mit Landsbergs Trainer Randy Neal. Dieser pflichtete aber seinem ehemaligen Schützling bei und zeigte, was Größe im Sport ist, garniert mit einer passenden Formulierung: „Ja, das stimmt. Der Eishockeygott war heute auf unserer Seite. Das ist ja manchmal nicht der Fall. Aber im zweiten Drittel waren die Abstände zu groß, wir haben dem Gegner zu viel Raum gelassen und die Verteidiger haben zu offensiv gespielt. Aber es gibt eben Tage, da rettet einem der Torwart den Arsch. Das hat Markus heute gemacht und eine super Leistung gebracht“,  so Randy Neal in kanadischem Bayrisch.

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