Harmloser DSC unterliegt ErdingDeggendorfer SC

Harmloser DSC unterliegt ErdingHarmloser DSC unterliegt Erding
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Deggendorf lief zweimal einem Rückstand hinterher und konnte jeweils ausgleichen, im Mittelabschnitt konnten die Gladiators jedoch davonziehen. Zwar versuchte Deggendorf in den letzten 20 Minuten noch einmal, das Ruder herum zu reißen, aber nachdem Patrik Beck fünf Minuten vor dem Ende der Partie eine Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen Checks in die Bande aufgebrummt bekam, erzielte Erding zu allem Überfluss zwei weitere Treffer.

Anscheinend ist der überraschende Trainerwechsel unter der Woche doch nicht so spurlos an der Mannschaft vorbei gegangen. Gegen Erding war man über weite Strecken des Spiels mut- und ideenlos. Erding, dass schon in den letzten Partien aufsteigende Form bewies, verdiente sich den Dreier redlich. Angeführt von einem starken Andrew Schembri (3 Punkte), war man gedankenschneller und brachte mit schnörkellosem Spiel die Deggendorfer Defensive ein ums andere Mal in Bedrängnis.

Christian Zessack, Sportlicher Leiter und Interimscoach, war dann auch sichtlich enttäuscht. „Wir haben heute das alles nicht umsetzen können, was im Training wunderbar geklappt hat“, ließ er verlauten. Zwar war man bemüht, dass von Louis-Vincent Albrecht gehütete Tor zu treffen, aber meist agierte man einen Hauch zu umständlich, was auch Christian Zessack monierte. „Wir haben uns vorgenommen, über die Bande raus zu spielen, aber dann kamen meist Pässe durch die Mitte.“ Diesmal stand man auch in Unterzahl nicht gut genug, gleich vier von fünf Überzahlsituationen nutzten die Gäste. Die Umstellung des DSC, bei eigenem Überzahlspiel nur noch einen Spieler an der blauen Linie zu postieren, brachte noch nicht den gewünschten Erfolg. Gäste-Coach Samanski war indes stolz auf die Leistung seiner Mannschaft, denn „man habe sich endlich für die zuletzt gezeigten Leistungen belohnt und man hoffe, dass der Knoten nun endlich geplatzt sei“.

Im Lager des DSC ist vor dem Sonntagsspiel Seelenmassage angesagt, denn nach drei Siegen in Folge verlor man nun dreimal hintereinander. Dass es dem nächsten Gegner Peiting ähnlich ergeht, dürfte nur ein schwacher Trost sein. Verzichten muss man neben dem verletzten Stefan Ortolf auf den für Sonntag gesperrten Patrik Beck und womöglich auch auf Daniel Möhle, dem Kreislaufprobleme zu schaffen machten. Mit dabei ist dagegen wieder Simon Maier, der seine Ausbildung abgeschlossen hat.

Tore: 0:1 (6.) Schwarz, 1:1 (15.) Benda (Beck, Möhle), 1:2 (23.) Rische, 2:2 (30., ÜZ) Fatyka (Whitecotton, Benda), 2:3 (31., ÜZ) Trox, 2:4 (35., ÜZ) Zimmermann, 2:5 (39.) Schembri, 2:6 (57., ÜZ) Engel, 2:7 (58., ÜZ) Mulvey. Zuschauer: 718.

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