Halbfinal-Auftakt der Starbulls Rosenheim am Karsamstag in SelbAuswärts geht es los

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Tabellenprimus Eisbären Regensburg entschied am Donnerstagabend dank eines 5:3-Heimspielerfolgs im fünften und alles entscheidenden Spiel die Viertelfinalserie gegen die Memmingen Indians doch noch für sich. Somit treffen die Regensburger im Halbfinale auf den Höchstadter EC und die Starbulls Rosenheim auf die Selber Wölfe. Als Tabellendritter der Hauptrunde müssen die Starbulls gegen den Tabellenzweiten zunächst auswärts ran (Karsamstag, 19:30 Uhr). Am Ostermontag folgt im ROFA-Stadion (Spielbeginn 17 Uhr) das zweite Aufeinandertreffen, am Mittwoch wird dann wieder in Selb gespielt (19:30 Uhr). Weitere Spiele – zum Aufstieg ins Finale sind drei Siege nötig – würden am kommenden Freitag in Rosenheim und am darauffolgenden Sonntag in Selb folgen. Alle Spiele werden live auf Sprade TV übertragen.

Mit den Selber Wölfen erwartet die Starbulls ein personell hervorragend und extrem breit aufgestellter Gegner, der mit einem herausragenden Kader in die Saison gegangen ist und sich im Januar mit Stürmer Feodor Boiarchinov (27-jährig bereits über 350 Zweitligaspiele) sogar noch signifikant verstärken konnte. Mit dem 29-jährigen US-Amerikaner Nicholas Miglio steht in den Reihen der Wölfe der Topscorer der Liga (35 Treffer und 37 Torvorlagen in 39 Spielen bislang). Im Play-off-Viertelfinale hatte der Tabellenzweite der Hauptrunde keinerlei Mühe und kegelte die Lindau Islanders im Schnelldurchgang (4:1, 4:2, 6:0) aus dem Wettbewerb. Die Tatsache, dass Torwart Florian Mnich im Februar plötzlich nicht mehr zur Verfügung stand und aufgrund der Förderlizenzstatuten in der laufenden Spielzeit nun auch nicht mehr für Selb auflaufen darf, haben die Wölfe problemlos weggesteckt. Zwischen den Holmen konnte Michel Weidekamp seither überzeugen, und für den Fall der Fälle haben die Hochfranken Manuel Kümpel reaktiviert.

Die vom Österreicher Herbert Hohenberger trainierten Selber Wölfe haben große Ambitionen zum Aufstieg in die DEL2. Gegen die Starbulls nehmen sie nicht nur aufgrund des Heimvorteils, sondern auch angesichts der personellen Aufstellung, insbesondere ihrer Kaderbreite, die Favoritenrolle ein. In den drei Vergleichen des Grunddurchgangs wurde zweimal in Rosenheim und einmal in Selb gespielt. Alle drei Partien standen bis kurz vor dem Ende auf des Messers Schneide. Im ROFA-Stadion behielten die Starbulls mit 2:1 und 3:1 zweimal die Oberhand, auswärts mussten sie sich mit 4:5 geschlagen geben.

Die Selber Wölfe werden voraussichtlich mit „voller Kapelle“ in die Serie starten. Bei den Starbulls geht Trainer John Sicinski davon aus, zumindest die gleiche Truppe auf das Eis schicken zu können wie in den Viertelfinalspielen gegen den EC Peiting – mit zwei Ausnahmen: Curtis Leinweber soll ins Team zurückkehren und anstelle von Bohumil Slavicek stürmen und Verteidiger Tobias Draxinger wird noch pausieren müssen, nachdem er bis Donnerstag noch nicht einmal trainieren konnte.

Starbulls-Cheftrainer John Sicinski sagt vor der Halbfinalserie: „Die Selber Wölfe haben eine enorme Qualität, aber wir waren in keinem der drei Vorrundenspielen gegen sie die schlechtere Mannschaft. Wir müssen gegen großen Wert auf unsere Defensivarbeit legen und versuchen, die Selber Topspieler in den vorderen Reihen auszuschalten. Der größte Fehler wäre, gegen diesen Gegner offensives Hurra-Eishockey spielen zu wollen.“


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