Großer Kampf, bitteres EndeSelber Wölfe

Großer Kampf, bitteres EndeGroßer Kampf, bitteres Ende
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Mit vier Blöcken Vollgas geben, lautete die Devise der Tölzer „Buam“. Doch die Wölfe, die neben Schütt und T. Schneider kurzfristig auch auf den angeschlagenen Torjäger Geisberger verzichten mussten, hielten voll dagegen. So entwickelte sich von Beginn an ein offener Schlagabtausch mit hohem Tempo und harten Checks. Die erste Möglichkeit bot sich Schiener nach vier Minuten mit einem verdeckten Schuss. Die Hausherren machten in der Folge mächtig Druck, schnürten Bad Tölz zeitweise im eigenen Drittel ein. Die gut 2500 Fans gingen begeistert mit. Eine Strafzeit für Meier brachte die Oberbayern aber wieder zurück ins Spiel und mit 1:0 in Führung.

Der VER blieb unbeeindruckt, drängte auf den schnellen Ausgleich, hatte zunächst aber kein Schussglück. Auf der Gegenseite musste Torwart Suvelo gegen Neal und Dube retten, ehe sich die Gäste zwei Strafzeiten erlaubten und die Selber in doppelte Überzahl kamen. Die Wölfe hatten es nun eilig und trafen nach einem starken Powerplay schon nach neun Sekunden durch Piwowarczyk zum 1:1. Aufregung und wütende Selber Proteste gab es in der 18. Minute, als Schiener von zwei Bad Tölzern niedergestreckt und mit dem Schläger im Gesicht verletzt wurde, der Schiedsrichter aber beide Augen zudrückte.

Zu Beginn des zweiten Drittels waren die Hausherren gleich in Überzahl, fingen sich aber fast das 1:2 ein, ehe Piwowarczyk die große Möglichkeit zum Führungstreffer hatte. Die Wölfe blieben am Drücker, ließen aber ein weiteres Überzahlspiel ungenutzt. In der 31. Minute mogelte sich dann Verteidiger Martell vor das Bad Tölzer Tor, hielt den Schläger hin und traf zum umjubelten 2:1. Es gab für beide Mannschaften kaum Zeit zum Verschnaufen. Das Spiel blieb auf hohem Niveau und wurde körperbetont geführt. Verschont wurde auch nicht der Linienrichter. Er stand nach einem Check im Weg und verletzte sich an der Hand.

Im Schlussdrittel mussten die Wölfe auch noch auf Schiener verzichten. Bad Tölz versuchte alles, wollte unbedingt die erste Mannschaft sein, die aus Selb in dieser Saison etwas Zählbares mit nach Hause nimmt. Und die Gäste kamen zehn Minuten vor Schluss auch zum Ausgleich. Würden bei den arg dezimierten Wölfen die Kräfte noch reichen? Die Mannschaft und ihre Fans bildeten eine Einheit. Die Spieler kämpften auf dem Eis, die Anhänger gaben auf den Rängen alles. Doch es sollte alles nichts helfen: 146 Sekunden vor dem Ende trafen die Gäste durch den überragenden Fischhaber zum 2:3. Jetzt war der Widerstand gebrochen – und die erste Heimniederlage perfekt.

Die Selber Wölfe starten mit einem Heimspiel in das neue Jahr 2014. Am Freitag, 3. Januar, gastiert der EV Füssen in der Netzsch-Arena. Am Sonntag, 5. Januar, steht die Reise zum EC Bad Tölz auf dem Programm. Und da dürfen sich die VER-Cracks einmal mehr großer Unterstützung erfreuen. 552 Selber Fans reisen mit einem Sonderzug nach Oberbayern, dazu gesellen sich noch ein Fanbus und einige Privatfahrer.

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