Gleich ein Knaller zum AuftaktSelber Wölfe

Gleich ein Knaller zum AuftaktGleich ein Knaller zum Auftakt
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Diesen Tag sehnen Spieler, Verantwortliche und Fans des Eishockey-Oberligisten VER Selb schon lange herbei: Ab Freitag geht es endlich wieder um Punkte. Um 19.30 Uhr müssen die Wölfe beim EC Peiting antreten. Zum Saisonauftakt gibt es also gleich das Duell zwischen dem letztjährigen Meister und dem Vizemeister der Oberliga Süd. Es ist der Knaller schlechthin.

Zumindest auf dem Papier etwas einfacher erscheint die erste Heimaufgabe der Wölfe am Sonntag (18 Uhr) gegen die Erding Gladiators. Aber auch davon will VER-Trainer Cory Holden natürlich nichts wissen. „Wir hatten schon im Vorjahr zu Saisonbeginn unsere Probleme mit Erding und mussten uns zuhause geschlagen geben. Es gibt also überhaupt keinen Grund, irgend jemanden zu unterschätzen.“ Dass auch die Vorbereitung mit sechs Niederlagen in sechs Testspielen nicht gerade optimal verlaufen ist, lässt Holden eher kalt. „Die Testspiele zählen nicht mehr. Jetzt geht es für jede Mannschaft wieder von Null los!“

Die Aufgabe beim Hauptrunden-Meister hat es natürlich gleich richtig in sich für die Wölfe, deren Rudel sich in den vergangenen Tagen nach und nach vervollständigt hat. Auf der Verletztenliste stehen „nur“ noch Eric Neumann, der bis Ende des Jahres pausieren muss, und Timo Roos. Zum Zuschauen verurteilt ist in den ersten Wochen auch Niki Meier, der aus der Vorsaison noch eine Sperre von sechs Spielen abzusitzen hat.

Nicht nur die Tiefe, sondern auch die Qualität im Kader gesteigert sieht Holden durch die beiden Neuzugänge Travis Martell und Tom Fiedler, die in Peiting ihr Punktspiel-Debüt für den VER geben. Für Fiedler ist es nach nur drei Trainingstagen der erste Einsatz überhaupt für die Wölfe. Wunderdinge sollten die Selber Fans, die ihre Mannschaft mit drei Fanbussen nach Oberbayern begleiten, also noch keine erwarten – auch wenn der 28-Jährige, der zuletzt für den West-Oberligisten Frankfurter „Löwen“ stürmte, natürlich heiß auf sein Debüt ist. „Ich bin hier super aufgenommen worden und möchte mit dem VER den größtmöglichen Erfolg haben.“ Eine seiner Stärken kann Fiedler vielleicht heute schon ausspielen: die Schnelligkeit. Bei der zu erwartenden Offensivpower der heimstarken Peitinger könnten Selber Konter ein probates Mittel sein, um zum Erfolg zu kommen. „Und wir müssen natürlich in der Defensive gut stehen und konzentriert arbeiten“, weiß Trainer Holden, auf was es bei einem der Topfavoriten ankommt.

Spätestens am Sonntag gegen Erding wollen die Wölfe dann selbst ihre Offensivstärke ausspielen und von Beginn an Druck machen. Den nötigen Rückenwind dazu sollen die Fans geben. „Wir hoffen auch heuer auf diese großartige Unterstützung unserer Anhänger“, sagt Holden, der mit seinem Team die Netzsch-Arena wieder zu einer richtigen Festung werden lassen will. Schon die Gladiators aus Erding sollen sich daran die Zähne ausbeißen.

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