Gladiators erzielen zwei Sekunden vor Schluss den AusgleichErding Gladiators

(Foto: Erding Gladiators / Matthias Baumann)(Foto: Erding Gladiators / Matthias Baumann)
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Erdings Eishockeyobmann Gust Hauber hatte das schier Unmögliche doch noch möglich gemacht, nämlich die Spielberechtigung für US-Boy Chris Cahill rechtzeitig zu bekommen. Zwei Tage lang - vor allem an seinem 65. Geburtstag am Donnerstag - war Hauber nach eigener Aussage „nur am Telefonieren, Faxen und Mailen“. Am Freitagmittag hatte er Cahills Spielerpass in der Hand. So konnte der Neuzugang sein Punktspieldebüt geben - und es sollte sich lohnen.

Die Partie begann für die Gladiators unglücklich. Sie fingen sich in der Anfangsphase nicht nur mehrere Strafen ein - die erste bereits nach sieben Sekunden -, sondern auch das 0:1 durch Simon Knaup (4.).

Dann aber hatten die Erdinger zum ersten Mal Überzahl, und nach Jirik-Pass war Alex Gantschnig zum 1:1 erfolgreich (12.). Wenig später gab es Aufregung. Zunächst fühlten sich die Erdinger ungerecht behandelt, nach einer Strafe wegen unkorrektem Wechsel, dann die Schweinfurter, nach einer Matchstrafe gegen Lukas Rindos.

Das zweite Drittel war gerade 59 Sekunden alt, da lag der Puck wieder im Gladiators-Tor, Niklas Zimmermann hatte zum 2:1 für die Mighty Dogs abgestaubt. Dieser Gegentreffer nagte gewaltig am Selbstvertrauen der Gastgeber, die jetzt den Faden verloren. Durchdachte Aktionen und folglich Chancen blieben nun Mangelware. Die routinierten Schweinfurter hatten die Partie im Griff, und Gladiators-Torwart Patrick Ashton stand immer wieder im Mittelpunkt. Machtlos war er in der 37. Minute, als Zimmermann auf 3:1 erhöhte. Und dann hatten die Erdinger auch noch Pech, als ein Schuss von Igor Filobok von Ashton abgewehrt wurde und von einer Verteidiger-Wade ins Tor sprang.

Im Schlussdrittel schien nichts mehr zu passieren, doch plötzlich platzte der Knoten: Cahill traf zum 2:4, (57.), Gantschnig zum 3:4 (59.) und abermals Cahill zwei Sekunden vor Schluss zum 4:4. Es gab Verlängerung, und da war es der völlig frei stehende Dimitrij Litesov, der Schweinfurts 5:4 besorgte (62.).

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