Gipfeltreffen steigt in SelbSelber Wölfe

Gipfeltreffen steigt in SelbGipfeltreffen steigt in Selb
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Neun Punkte hat der Rückstand des VER Selb zum Jahreswechsel auf den damaligen Spitzenreiter EC Peiting betragen. Jetzt, sechs Wochen und zehn Spieltage später, hecheln die Oberbayern den Wölfen einen Zähler hinterher. Acht Siege feierten die Holden-Schützlinge in dieser Zeit und haben damit die Tabellenführung in der Eishockey-Oberliga übernommen. Den „Platz an der Sonne“ würden die Selber natürlich gerne bis Ende der Hauptrunde verteidigen. Meister der Oberliga Süd 2012/13 wäre schließlich ein schöner Titel für den Briefkopf.

Bis es soweit ist, steht den Wölfen freilich noch drei Mal harte Arbeit bevor. Am Freitag gastieren sie beim Tabellenvorletzten ERV Schweinfurt, der mit einem Sieg seine kleine theoretische Chance auf einen Play-off-Platz aufrechterhalten will. Am Sonntag (18 Uhr) kommt es in Selb zum absoluten Topspiel gegen den EC Peiting. Am Freitag, 22. Februar, steht noch das Gastspiel beim EHC Klostersee auf dem Programm, ehe dem VER am letzten Spieltag der Hauptrunde nur die Rolle des Zuschauers bleibt.

Dass auch Trainer Cory Holden, der diesen Freitag seinen 42. Geburtstag feiert, Platz eins im Hinterkopf hat, steht außer Frage. Er weist aber darauf hin, dass Peiting noch ein Spiel mehr auszutragen hat. „Außerdem müssen wir einen Schritt nach dem anderen machen und nicht zu viel reden. Zunächst gilt es in Schweinfurt zu bestehen. Dann wird es am Sonntag wirklich ein Hammerspiel.“

Die Lust auf Eishockey ist nach der Länderspielpause ohnehin wieder richtig groß. Vor allem den angeschlagenen Cracks kamen die vier trainingsfreien Tage mehr als gelegen. Mit Dennis Schütt und Tim Schneider haben sich zwei wichtige Verteidiger zurückgemeldet. Nicht zur Verfügung steht weiter der verletzte Kapitän Christopher Schadewaldt. Auch der Einsatz von Förderlizenzspieler Achim Moosberger (angeschlagen) ist eher unwahrscheinlich. Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Herbert Geisberger, der immer noch der zweiten Vaterschaft entgegenzittert.

Die Mighty Dogs aus Schweinfurt dürfen noch ein bisschen träumen im Rennen um einen Play-off-Platz. Wenn Füssen und Weiden ihre abschließenden Partien verlieren, die Unterfranken aber alle drei gewinnen, dann wäre die absolute Sensation geschafft. Manager Steffen Reiser hat seine Mannschaft jedenfalls noch nicht aufgegeben. „Der Sport hat schon viele unmögliche Dinge hervorgebracht. Ich erinnere mich an die Meisterschaft des FC Bayern München, als Schalke schon ein paar Sekunden zu früh mit dem Feiern begonnen hatte. Wer weiß, vielleicht werden wir alle Zeugen eines mittelgroßen Wunders.“ Gegen den Tabellenführer hat Schweinfurt alle Mann an Bord und hofft auf mehr als 1500 Zuschauer zum Derby, zumal alleine aus Selb schon drei große Fanbusse anreisen.

VER-Trainer Cory Holden warnt seine Truppe eindringlich vor dem Tabellenvorletzten, der acht seiner neun zurückliegenden Spiele gewonnen hat. „Es war schon beim ersten Spiel in Schweinfurt nicht einfach für uns“, erinnert der Selber Coach an das mühsame 2:1 nach Verlängerung. Ein ähnliches enges und hartumkämpftes Spiel erwartet Holden auch dieses Mal.

Eine prächtige Kulisse soll dann am Sonntag dem Gipfeltreffen der Wölfe gegen Peiting den würdigen Rahmen verleihen. Die Sitzplatzkarten sind bereits allesamt vergriffen, die Nachfrage nach Stehplatztickets weiter sehr groß. Cory Holden freut sich auf einen stimmungsvollen Abend und baut auf die Heimstärke seiner Mannschaft, die in der Autowelt-König-Arena in dieser Saison bereits 15 Mal siegreich blieb und sich nur drei Mal geschlagen geben musste. Dass Peiting in den vergangenen Wochen auf fremdem Eis schwächelte, hat man im VER-Lager natürlich auch vernommen. „Und das soll so bleiben“, hätte Holden gegen die sechste Auswärtspleite in Folge der Oberbayern nichts einzuwenden.

Sollten der VER Selb und der EC Peiting nach Abschluss der Hauptrunde punktgleich sein, entscheidet der direkte Vergleich. Hier haben die Wölfe mit 2:1-Siegen ebenso noch knapp die Nase vorn wie beim Torverhältnis (10:9). Sollte am Ende auch dieses ausgeglichen sein, würde das Torverhältnis der gesamten Hauptrunde zählen – und hier hätte Peiting die besseren Karten. Von allem Wenn und Aber hält Cory Holden aber wenig. „Wenn wir gewinnen, brauchen wir nicht zu rechnen.“


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