Gares Penaltyshow sichert Zusatzpunkt gegen SonthofenWölfe drehen Rückstand

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Die Selber Wölfe gewannen mit 4:3 (0:1, 0:1, 3:1, 1:0) nach Penaltyschießen gegen den ERC Sonthofen. Mit nur 13 Feldspielern traten die Schwaben beim VER an. Die erste Chance auf Seiten der Wölfe erspielte sich Moosberger, der nach seiner Sperre zum ersten Mal wieder auflief und gleich in Reihe eins neben Piwowarczyk und McNaughton den Angriff verstärkte, bereits in der vierten Spielminute.

Die Gäste kamen erst Mitte des ersten Abschnitts erstmals gefährlich vor das Tor von Marko Suvelo, als die Defensivabteilung der Wölfe nicht im Bilde war. Erst konnte Suvelo den Puck festhalten, doch nur wenige Sekunden später erzielten die Bulls den Führungstreffer durch ihren Topscorer Baker. Die Wölfe waren nun bemüht, den Ausgleich zu erzielen, und konnten auch mehr Spielanteile verbuchen. Doch entweder war ein Schläger der Sonthofener im Weg oder deren Goalie.

Keine fünfzig Sekunden waren im zweiten Abschnitt gespielt, da schlug es zum zweiten Mal an diesem Abend im Gehäuse der Gastgeber ein. Jordan Baker bediente Kink der aus halbrechter Position abzog und auf 2:0 für seine Farben erhöhte. Die Wölfe waren nun sichtlich verunsichert, Suvelo musste mehrmals Kopf und Kragen riskieren, um einen höheren Rückstand zu vermeiden. Die beste Chance bot sich den Wölfen ausgerechnet in Unterzahl. Moosberger drückte wegen Haken die Strafbank, als die Schwaben trotz zahlenmäßiger Überlegenheit die Hartgummischeibe verloren, doch der Wölfe-Sturm, wieder nicht konsequent genug, scheiterte abermals an Torhüter Sertl.

Nun waren es die Gäste, die in Gedanken wohl noch in der Kabine waren. Landon Gare umkurvte das Gehäuse der Bullen und passte auf den in der Mitte lauernden Geisberger. Dieser zog direkt ab und verkürzte mit einem fulminanten Schlagschuss auf 1:2. Die Wölfe waren nun am Drücker und kamen immer besser ins Spiel. Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Heilman, Gare und Hördler versuchten sich, doch wieder vereitelten die tief stehenden Gäste einen Treffer. Doch als McNaughton seinen Sturmpartner Heilman mit einem Traumpass bedient, war es soweit. Der längst fällige Ausgleich zum 2:2. Die Gäste nahmen nun eine Auszeit und Coach Wittmann versuchte seine Mannschaft nochmals taktisch einzustellen. Das gelang ihm auch, denn wieder war es Georg Kink der in Überzahl den Führungstreffer erzielte. Diese Führung hielt aber nicht lange. Denn nun waren die Gäste in Unterzahl und Piwowarczyk fackelte nicht lange. Er umkurvte die halbe Abwehr der Sonthofener, nahm Maß und markierte den Ausgleich.

Obwohl die Wölfe während der fünfminütigen Overtime zweimal in Überzahl agieren konnten, gelang ihnen der Siegtreffer nicht. Die Entscheidung musste also im Penaltyschießen folgen. Zuerst vergab Geisberger, auf der Gegenseite traf Voakes. Piwowarczyk bringt den Puck nicht unter, doch auch Baker scheiterte. Gare war es, der wiederum ausglich. Kink trifft das Tor nicht, Gare erhöht für seine Farben, Craig Voakes netzte ein. Die Halle stand nun Kopf, die Spannung war zum Greifen. Als Voakes seinen Penalty vergab, lag es wiederum an der Nummer 18 der Wölfe. Und Gare ließ sich auch bei seinem dritten Penalty an diesem Abend nicht lange bitten, verlud den Keeper der Sonthofener und sicherte den Penaltysieg für die Wölfe.

Tore: 0:1 (8.) Baker (Kink, Neumann), 0:2 (21.) Kink (Baker, Voakes), 1:2 (41.) Geisberger (Gare, Piwowarczyk), 2:2 (48.) Heilman (Hendrikson, McNaughton), 2:3 (48.) Kink (Baker; Voakes/5-4), 3:3 (52.) Piwowarczyk (Pauker, Maaßen/5-4), 4:3 (65.) Gare (entscheidender Penalty). Strafen: Selb 8, Sonthofen 8. Zuschauer: 1319.

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