Füssen schlägt zurückSelber Wölfe

Füssen schlägt zurückFüssen schlägt zurück
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Der EV Füssen hat im zweiten Spiel der ligeninternen Play-off-Runde zurückgeschlagen. Der „Altmeister“ glich nach der 0:2-Niederlage in Selb die Serie damit wieder aus. „Wir haben heute zu viele kleine Fehler gemacht“, bilanzierte VER-Trainer Cory Holden kurz nach der Begegnung. Spiel drei von sieben möglichen findet bereits am Sonntag (18 Uhr) in der Autowelt-König-Arena statt. Dann wollen und müssen die Wölfe wieder vorlegen.

Die Partie in Füssen begann ganz und gar nicht nach dem Geschmack der Selber, die auf Schadewaldt (verletzt), Geisberger (krank), Meier (gesperrt) und Förderlizenzspieler Mossberger verzichten mussten. Ein frühes Unterzahlspiel – Jeschke musste bereits nach 13 Sekunden auf die Strafbank – überstanden die Selber zwar, nach fünf Minuten nutzte der Topscorer Golts aber einen Lapsus von Tim Schneider zur Führung für die Hausherren. der VER zeigte sich davon aber unbeeindruckt. Zunächst verpasste Neumann den Ausgleichstreffer. Der gelang dann Mudryk im ersten Powerplay. Und nur 66 Sekunden später nutzte Heilmann ein weiteres Überzahlspiel zum 2:1 für die Holden-Schützlinge.

Damit war es aber zunächst vorbei mit der Herrlichkeit der Selber, die sich durch Strafzeiten selbst aus dem Konzept brachten. Nutznießer war der Füssener Wolsch, der 49 Sekunden vor Ablauf des ersten Drittels den Puck zum 2:2 ins Netz hämmerte. Nun hatten die Hausherren Blut geleckt. Binnen drei Minuten schossen Gordon und McFeeters die Allgäuer mit 4:2 in Führung – und die rund 100 mitgereisten VER-Anhänger sahen die Felle ihrer Mannschaft schon davonschwimmen. Doch die Wölfe rafften sich wieder auf und kamen durch einen von Mudryk souverän verwandelten Penalty wieder heran.

Im Schlussdrittel versuchten die Gäste noch einmal alles, um zum Ausgleich zu kommen. Sie taten sich gegen die defensiv kompakt stehenden Hausherren aber sehr schwer. Hoffen durften die Selber Anhänger nochmals bei einem Überzahlspiel kurz vor Schluss, doch statt einem Tor gab es eine Strafzeit für Heilman – und 49 Sekunden vor dem Ende den endgültigen Knockout.