Freiburger Wölfe legen vorEHC Freiburg

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In der Vorrunde hatten die Freiburger als Tabellenzweiter nur vier Punkte mehr auf dem Konto als die drittplatzierten Tölzer Löwen. Ganze sieben Spiele benötigten die Gäste, um sich gegen den EC Peiting durchzusetzen. Die Freiburger Wölfe schafften es in nur sechs Spielen gegen den EV Füssen und hatten somit etwas länger Pause. 

Das Spiel begann gleich mit hohem Tempo. Etwas glücklicher und druckvoller waren da allerdings die Gäste aus Bad Tölz. Fischhaber traf nach nur 72 Sekunden zum 0:1 aus Freiburger Sicht. Die Freiburger Wölfe reagierten aber keineswegs nervös, sondern spielten ihr Spiel weiter. Für diese Ruhe wurden sie dann in der achten Spielminute in Überzahl belohnt. Rießle traf zum verdienten Ausgleich. So ausgeglichen lief die Partie dann auch weiter. Kurz vor der ersten Pause konnte Appel dann auf 2:1 für die Hausherren erhöhen. Mit dieser knappen Führung ging es dann auch in die Kabinen.

Im zweiten Drittel erhöhten beide Teams nochmals das Tempo. Tore fielen in dem Spielabschnitt keine, dafür gab es dann aber mehr Strafzeiten. Gegen Ende des Drittels hatte der Schiedsrichter alle Mühe, die Partie nicht aus der Hand zu geben. Einige versteckte und nicht geahndete Fouls sorgen für Unmut unter den Zuschauern. 

Den Schlussabschnitt begannen die Freiburger Wölfe in Überzahl. Franz Mangold bekam kurz vor der Pause noch zwei Strafminuten aufgebrummt. Diesen Vorteil nutzen die Freiburger, um den Spielstand durch Niko Linsenmaier auf 3:1 zu erhöhen. Dieser traf dann nur 90 Sekunden später gleich nochmal zum 4:1. Nun kam in der Halle eine Art Erleichterung auf, weil die Führung nun doch recht deutlich erschien. Im Eishockey sind drei Tore aber eben keine sichere Führung. Nur eine Minute später verkürzte Strobl für die Tölzer Löwen auf 4:2. Strodl war es dann auch, der den letzten Tölzer Treffer der Partie zum 4:3-Endstand erzielen konnte. In der heißen Schlussphase versuchten es die Gäste dann mit einem Feldspieler mehr und verzichteten auf den Torwart. Dabei konnten sie den Ausgleich allerdings nicht erzwingen. Am Sonntag treten die Freiburger nun in Bad Tölz an, ehe es am Dienstag zum dritten Spiel der Serie in Freiburg kommt.

Tore: 0:1 (1:12) Fischhaber (Schenkel), 1:1 (7:56) Rießle (Vavrusa, Schmerda), 2:1 (18:57) Appel (Rießle), 3:1 (41:34) N. Linsenmaier (Billich), 4:1 (43:00) N. Linsenmaier (Danner), 4:2 (44:05) Strobl (Dube), 4:3 (56:55) Strobl (Kishel, Kathan). Strafen: Freiburg 10, Bad Tölz 14 + 10 (Kathan). Schiedsrichter: Michael Klein. Zuschauer: 2266.