Freiburg legt lupenreines Sechs-Punkte-Wochenende hinEHC Freiburg

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In der Sonntagspartie gab es mit Schiedsrichter Maximilian Plitz jedoch einen unfreiwilligen Hauptdarsteller. Viele strittige Entscheidungen sorgen besonders im ersten Drittel für viel Unmut unter den Zuschauern. Die Stimmung war entsprechend angeheizt. Fakt ist, dass der EHC Freiburg zunächst häufig in Unterzahl agieren musste und folglich auch den ersten Treffer (10.) des Abends durch Christian Kolacny hinnehmen musste. Die zweite Freiburger Überzahl des Abends nutze dann aber Tobias Kunz zum Ausgleich. So ging es dann auch in die Kabinen.

Im zweiten Drittel blieben die Freiburger ihrer Taktik treu und nahmen den Tölzern ordentlich viel Tempo aus deren Spiel. Der EHC konnte in dieser Phase mit zwei Treffern durch Jan Nemecek (27.) und Dennis Meyer (34., Überzahl) eine Zwei-Tore-Führung herausschießen. Darüber waren die Tölzer sichtlich frustriert und versuchten, mit Härte und vielen Checks eine Duftmarke zu setzen. Das ging jedoch gründlich in die Hose. Höhepunkt der vielen überharten Aktionen war ein Bandencheck des Tölzers Dominik Walleitner gegen Michael Frank, der benommen am Boden liegen blieb und in die Kabine gebracht wurde. Schiedsrichter Piltz ahndete diesen Check in der 37. Spielminute mit einer Matchstrafe. Die folgende Überzahl konnten die Freiburger jedoch zu keinem weiteren Treffer nutzen. Nach zwei Drittel führte der EHC Freiburg also mit 3:1.

Michael Frank kam nach der zweiten Pause zurück in die Partie und wurde abermals zum Leidtragenden, als Michael Fischer seinen Stock zu hoch hatte und Frank im Gesicht traf. Beide mussten daraufhin vorzeitig in die Kabine, Frank zur Behandlung des Cuts und Fischer wegen der ausgesprochenen 5-plus-Spieldauerstrafe. Die Tölzer spielten jedoch weiterhin hart auf den Körper ihrer Gegenspieler. So musste Anton Prommersberger während der Fünf-Minuten-Strafe zusätzlich in die Kühlbox. Volle zwei Minuten konnte der EHC also in doppelter Überzahl agieren. Ein Tor konnten sie in dieser Überzahl nicht erzielen, aber zumindest hielten sie das Spiel weit weg vom eigenen Tor. Alle Bemühungen der Tölzer wurden durch diese langen und kraftraubenden Unterzahlspiele im Keim erstickt. In der 52. Minute legte dann jedoch der EHC nochmal nach und erzielte gegen Ende der langen Überzahl dann doch noch den ersehnten Treffer zum 4:1-Endstand. Nun wurde von beiden Teams nur noch die Zeit heruntergespielt. Strafen und Tore gab es keine mehr.

Matchwinner aus Freiburger Sicht war Torhüter Christoph Mathis, der einen sehr sicheren Eindruck machte und seinem Team mit vielen guten Taten den Sieg festhielt.

Kurios und am Ende etwas amüsant war noch eine ausgesprochene Strafzeit wegen Spielverzögerung im zweiten Drittel, als ein Freiburger auf der Scheibe lag und diese damit blockierte. Bis dahin nichts Kurioses, doch die Strafzeit wegen Spielverzögerung bekam der Tölzer Franz Mangold. Alle Proteste halfen nichts, Mangold musste in die Kühlbox. Schiedsrichter Piltz fuhr dann zur Tölzer Bank und erklärte Florian Funk die Strafe. Auf der Pressekonferenz erzählte Funk dann, was der Schiedsrichter ihm gesagt hatte: „Sorry, ich hab die Farben verwechselt.“ Als Funk in dann fragte, warum er die Strafe dann nicht zurücknimmt und was er machen würde, wenn jetzt ein Tor fällt, habe dieser dann gesagt, dass die Strafe so bestehen bleibe und er das auf seine Kappe nehmen würde. Funks Fazit am Ende war, dass der EHC verdient gewonnen hat und das ihm wenigstens ein gut schmeckendes Bier bleiben würde.


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