Fredrik Widén spielt wieder für die EV Lindau IslandersRückkehr aus Frankreich

Zurück am Bodensee: Fredrik Widén. (Foto: EV Lindau Islanders)Zurück am Bodensee: Fredrik Widén. (Foto: EV Lindau Islanders)
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Was Informationen zur Besetzung der Kontingentstellen betrifft, mussten sich die Fans und Unterstützer der EV Lindau Islanders zuletzt zwar in Geduld üben – aber diese sollte sich nun ausgezahlt haben, denn die Rückkehr des sympathischen Schweden an den Bodensee dürfte in Lindau und Umgebung für Begeisterung sorgen. Als es Signale gab, dass er sich vorstellen könnte, wieder nach Deutschland zurück zu kehren, zögerten die Islanders keine Sekunde, denn Fredrik Widén überzeugte bei seinem ersten kurzen Gastspiel in Lindau 2019 durch seine spielerische Klasse. Sascha Paul, Sportlicher Leiter der Islanders zum Transfer: „In der komplizierten Lage, in der sich unser Sport gerade befindet geht es nicht um Tempo sondern darum, mit Augenmaß die richtigen Entscheidungen zu treffen. Deshalb haben wir den Markt für Kontingentspieler sehr gründlich geprüft. Zu Frederik Widén war stets Kontakt vorhanden und unsere Gespräche in einer so schwierigen Zeit immer offen und ehrlich. Neben den spielerischen Qualitäten von Freddy, ist seine Persönlichkeit ein ausschlaggebender Faktor gewesen ihn wieder zurück zu holen. Gerade in Zeiten von Corona war es uns wichtig, jemanden zu holen, der weiß was er an Lindau hat und mit dem ein gegenseitiges Vertrauen herrscht. Denn dieses Jahr weiß keiner was alles auf uns zukommt.“ 

Widén, der seine Karriere außerdem in seiner schwedischen Heimat, in Österreich und zwei Jahre in Frankreich verbrachte, hatte in seiner ersten Spielzeit für die Lindauer einen großen Anteil an der ersten Oberliga-Play-off-Teilnahme des EVL (1:3 gegen Tilburg). Dabei konnte der Offensivverteidiger in 22 Spielen 18 Scorerpunkte erzielen. In der Kabine für seine Mitspieler sowie auch im Eisstüble war Widén immer ein gern gesehener Gesprächspartner und nie um einen lustigen Spruch verlegen, auf dem Eis aber immer höchstprofessionell. „Schön, dass Freddy zurück ist. Wichtig war uns in der Entscheidung, dass er Lindau kennt und wir hier der Corona-Situation entsprechend einen Europäer verpflichten. Die Verantwortung im Bereich Übersee-Spieler wäre aufgrund der unsicheren Lage ein zu großes Risiko“, so ein sichtlich erfreuter Bernd Wucher, 1. Vorsitzender der EV Lindau Islanders. Fredrik Widén wird bei den Islanders wieder mit der Nummer 97 aufs Eis gehen. Abschließend sagt Gerhard Puschnik, Trainer der Islanders, zum Transfer von Widén, „Als Verein sind wir sehr froh einen solchen Spieler wie Freddy bekommen zu haben. Ich kenne ihn noch aus der Alps Hockey League und weiß, dass er ein gutes Stockhandling hat und auch läuferisch überzeugt. Für unsere jungen Spieler ist er sicherlich jemand, von dem man sich einiges abschauen kann.“

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