Florian Lüsch verstärkt die Selber WölfeStürmer kommt von den Lindau Islanders

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Der 24-jährige Offensivmann, der im vergangenen Winter bei den Bodenseestädtern in 42 Pflichtspeielen 16 Tore und 17 Vorlagen beisteuerte, gilt als ein hungriger, zweikampfstarker und pfeilschneller Stürmer. „Er war einer der schnellsten Spieler der Liga“, so sein künftiger Trainer Henry Thom. Letzterer hatte Lüsch schon seit zwei Jahren auf dem Zettel stehen, aber Lindau war schneller. Nun hatten die Wölfe das bessere Ende für sich und Thom ist sichtlich froh: „Menschlich und charakterlich passt Florian top ins Team, zudem ist er ein technisch gut ausgebildeter Spieler, der seine Geschwindigkeit gut ausspielen kann.“

Der in Albstadt-Ebingen geborene Lüsch, der bei den Eisbären Balingen das Eishockeyspielen erlernte, durchlief im Jugendalter die Nachwuchsabteilungen des Schwenninger ERC, des SC Bietigheim-Bissingen und später in der deutschen Nachwuchsliga die der Kölner Haie. Später folgten im Seniorenbereich Stationen wie Neuwied, Chemnitz und Erfurt. Eine Förderlizenz für die Dresdner Eislöwen war für Lüsch eine Art Sprungbrett in die DEL2, in der er neben Dresden noch zwei Spielzeiten bei den Lausitzer Füchsen absolvierte. „Die Zeit in der DEL2 hat mir für meine Entwicklung sehr gut getan, das Spiel und Tempo ist auch nicht vergleichbar mit der Oberliga. Zudem möchte ich es im Nachgang nicht missen, mit wirklich bekannten Spielergrößen in einem Team oder gegen sie gespielt zu haben, so etwas bleibt haften“, so Lüsch rückblickend auf seine 177 Pflichtspiele in der zweithöchsten Eishockeyliga Deutschlands.

Der 24-Jährige will den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen und an seine tolle letzte Saison in Lindau, wo er ein Leistungsträger im Team war, anknüpfen. „Es war eine tolle Zeit in Lindau, erhielt in den ersten beiden Sturmreihen reichlich Eiszeit mich zu beweisen. In Selb werde ich eine neue Rolle mit neuer Verantwortung bekommen und ich freue mich schon riesig auf die neue Aufgabe und vor diesen tollen Fans jedes Wochenende zu spielen“, so Florian. Seine neue Heimat Oberfranken ist ca. 450 Kilometer vom Bodensee entfernt. Wie kam es zum Wechsel in die Porzellanstadt Selb? Der Kontakt seines Beraters zu den Verantwortlichen der Wölfe kam sehr schnell. „Selb ist ein absolutes Topteam, spielte in den letzten Jahren immer vorne mit und der Club ist sehr professionell geführt – ich musste nicht lange mit meiner Unterschrift zögern, um das Angebot anzunehmen“, so Lüsch zu seinen Beweggründen seines Wechsels.

Und abschließend natürlich die Frage vieler Fans. Auf was für einen Spielertyp dürfen sich denn die Wölfe-Anhänger bei Florian Lüsch freuen? Der Genannte dazu. „Meine Vorzüge ist die körperliche Stärke, die Schnelligkeit und dass ich mich zu 100 Prozent dem mannschaftlichen Erfolg unterordne – für letzteres tue ich alles und mache auch die Drecksarbeit in den Ecken und da wo es weh tut.“ Wann der sympathische Offensivmann mit seinen „sieben Sachen“ seinen Umzug nach Selb plant, ist noch nicht genau fixiert, aber was er jetzt schon weiß: In der Wölfe-Kabine trifft er mit Lukas Pozivil auf einen ehemaligen Teamkollegen aus Weißwasser-Zeiten. „Ich habe mich bei Lukas natürlich etwas über die Wölfe informiert und er schwärmte in den höchsten Tönen. Und Lukas ist ja doch schon etwas im Geschäft und hat viel gesehen – umso höher sind seine Aussagen einzuschätzen.“

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