Fire wieder vor zwei Spielen mit Play-off-CharakterDeggendorfer SC

Fire wieder vor zwei Spielen mit Play-off-CharakterFire wieder vor zwei Spielen mit Play-off-Charakter
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Noch haben die Erding Gladiators vier Punkte Vorsprung, bei vier noch ausstehenden Spielen ein schönes Polster, aber Deggendorf hat sich noch lange nicht aufgegeben. Bereits am Freitagabend (20 Uhr) möchte Fire mit einem Heimsieg gegen den auswärts schwächelnden EV Füssen den Rückstand weiter verkürzen, Rivale Erding muss gleichzeitig den Weg zum EC Peiting antreten.

Für Deggendorf hat schon seit Wochen jedes Spiel Endspielcharakter, denn immer wieder kann man an Platz 8 schnuppern. Doch immer, wenn man auf „dem Sprung“ war, wurde man durch eine Niederlage wieder zurück geworfen. Am vorletzten Wochenende will man diese schwarze Serie durchbrechen und die Erding Gladiators vom begehrten achten Platz verdrängen. Dazu müssen allerdings Punkte her und gegen den EV Füssen will man den nächsten Heimdreier einfahren. Die Allgäuer haben die Qualifikation für die Aufstiegsrunde so gut wie sicher, die der Altmeister durch seine Heimstärke untermauerte. Die letzten fünf Heimspiele wurden gewonnen, die Heimbilanz gab den Ausschlag für den nahezu perfekten Einzug in die Runde der besten Acht. Doch die Leoparden zeigen in dieser Saison zwei Gesichter, denn auswärts zeigt man den Gegnern nur selten die Krallen. Seit dem 11. Oktober 2013 gab es in der Fremde nur noch zwei Siege in Selb und in Klostersee nach Verlängerung. Bei den restlichen Auftritten in fernen Gefilden gab es für die Bleicher-Truppe nichts zu holen, das soll auch gegen Deggendorf so bleiben. Jan Benda sieht aber im letzten Vergleich mit Füssen ein schweres Spiel auf seine Mannschaft zukommen, schließlich konnte sein Team schon gegen Weiden die Nervösität lange nicht ablegen. Gegen Füssen hofft man wieder auf eine Rückkehr von Peter Gulda, auch sonst dürften alle Spieler zur Verfügung stehen. Alles andere als drei Punkte vor eigenem Publikum kämen im Fernduell mit Erding jedoch einer Niederlage gleich.

Am Sonntag wartet dann eine wahre Herkulesaufgabe auf Deggendorf Fire, denn der Spielplan diktiert Kapitän Andrew Schembri & Co. die Partie bei den Bayreuth Tigers. Gegen die Oberfranken hat man noch eine Rechnung offen, denn die 2:9-Niederlage vor wenigen Wochen ist längst nicht vergessen. Eindrucksvoll zog Bayreuth damals sein Offensivspiel auf und gegen die Topreihe um Geigenmüller, Bartosch und Kolozvary war kein Kraut gewachsen. Erst acht Spieler konnten die 60-Punkte-Marke in der Oberliga knacken, darunter sind neben drei Selbern auch die drei Tigers-Stürmer, die so prächtig miteinander harmonieren. Es wird also Schwerstarbeit auf die Fire-Abwehr zukommen, denn auch Dennis Thielsch und Jozef Potac tragen sich regelmäßig in die Scorerliste ein. Aber Deggendorf Fire fühlt sich auch in fremden Stadien wohl, wie die Siege zuletzt in Peiting und Selb belegen. Hinzu kommt, dass Fire in dieser Saison schon einmal im Tigerkäfig bestehen konnte und den Wagnerstädtern die erste Heimniederlage beibrachte. Die schossen sich im letzten Heimspiel schon mal warm und schenkten bemitleidenswerten Schweinfurtern gleich zehn Tore ein. Aber mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung ist Deggendorf auch in Bayreuth nicht chancenlos. Da auch Hauptkonkurrent Erding am Sonntag mit dem EHC Freiburg einen dicken Brocken vor der Brust hat, kann es durchaus sein, dass es am letzten Wochenende zu einem Herzschlag-Finale im Kampf um Platz acht kommen könnte.

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