Fire wieder vor zwei EndspielenDeggendorfer SC

Fire wieder vor zwei EndspielenFire wieder vor zwei Endspielen
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Für Spannung ist dabei reichlich gesorgt, denn in der oberen Tabellenhälfte streitet sich ein Trio um das Heimrecht in den Play-offs, während am anderen Ende der Tabelle ein Vierkampf um die Teilnahme an den Play-offs entbrannt ist. Die besten Karten hat zur Zeit der EHC Klostersee auf Platz 7, die Erding Gladiators, der EV Regensburg und Deggendorf Fire kämpfen um den letzten freien Platz. Während sich Klostersee und Regensburg am Freitagabend direkt gegenüber stehen, erwartet Erding die starken Bayreuther und Deggendorf Fire muss abermals in Peiting bestehen.

Gegen eben diese Peitinger konnte man die letzten beiden Vergleiche gewinnen. Dabei gelang es Deggendorf Anfang November, eine jahrelange schwarze Serie in Peiting zu durchbrechen, als man völlig überraschend drei Punkte aus der Marktgemeinde mitnahm. Auch im Heimspiel im Dezember behielt man mit 5:1 die Oberhand. Die Oberbayern rangieren derzeit auf Platz 5 (61 Punkte) und lauern hinter Bayreuth und Bad Tölz (beide 62 Punkte) auf Ausrutscher dieser beiden Mannschaften. Für die eigenen Ansprüche anscheinend aber nicht genug, denn unter der Woche wurde gänzlich unerwartet Trainer Peppi Heiß entlassen. Unterschiedliche Auffassungen in der sportlichen Ausrichtung sollen ausschlaggebend gewesen sein. Die Peitinger Verantwortlichen haben auch schon Ersatz gefunden und zwar in den eigenen Reihen. So wechselt jetzt John Sicinski, von 2006 bis 2009 selbst im Dress der Deggendorfer, vom Eis hinter die Bande. Der 39-Jährige fiel diese Saison wegen einer Leistenverletzung lange aus, nun traut man ihm zu, die gesteckten Ziele der Peitinger zu erreichen. Auf alle Fälle wird Top-Verteidiger Lubos Velebny bei Peiting fehlen, der eine Sperre absitzen muss.

Bei Deggendorf dürfte nach den beiden letzten Niederlagen wieder Ernüchterung eingekehrt sein. Die Mission „Play-off-Teilnahme“ ist aber immer noch machbar, denn auch die Konkurrenz schwächelt immer wieder. Die Luft im Kampf um Platz acht wird jedoch immer dünner und das Team, das am ehesten Nerven zeigt, muss den bitteren Gang in die Abstiegsrunde andreten. Aufbauarbeit im Training musste unter der Woche Jan Benda junior leisten, denn Vater und Trainer Jan Benda sr. lag mit einer Grippe flach und so wurde das Training vom Sohn geleitet. Fire sollte sich wieder auf seine Tugenden beschränken und versuchen, aus einer starken Defensive heraus zu Toren zu kommen. Gar nicht so leicht, denn zwei starke Verteidiger drohen auszufallen. Nico Wolfgramm wird mit einer Leistenzerrung passen müssen und Neuzugang Keven Frank plagt eine Adduktorenzerrung, will aber auf die Zähne beißen.

Sollte nach den Freitagsspielen der Vorsprung gegenüber den Erding Gladiators gleich geblieben sein, dann kommt der Heimpartie gegen die Weißbierstädter (Sonntag, 18.30 Uhr)eine zentrale Bedeutung zu. Bei fünf Punkten Rückstand und einer möglichen Niederlage würde der Rückstand auf Platz 8, den die Erdinger innehaben, auf acht Punkte anwachsen. Bei dann noch sechs Spielen wäre dies eine Vorentscheidung. Man kann getrost von einem „Tod oder Gladiolen“-Spiel sprechen, denn vom Ausgang dieses Spiels hängt allerhand ab. Bislang gingen alle drei Vergleiche gegen Erding verloren, der kommende Sonntag wäre ideal, um sich dafür zu revanchieren. Erding kann sich aber auf Ales Jirik und Christopher Cahill verlassen, auch Brandon Nunn hat der Wechsel aus Regensburg gut getan. Die Gladiators stellen eine kompakte Mannschaft, die schon immer ein unangenehmer Gegner war. Fire will aber die sich bietende Chance beim Schopfe packen und die Weichen Richtung Playoff stellen. Zumal eine Woche später mit Klostersee und Weiden wieder zwei Gegner warten, die schlagbar sind. Man hofft am Sonntag gegen Erding auch auf die Unterstützung der Zuschauer, die wie immer hinter ihrem Team stehen. Mit einer Leistung wie gegen Bad Tölz kann man auch gegen die Gladiators bestehen, die am letzten Wochenende noch schlimmer unter die Räder kamen. 14 Tore bekamen sie in Freiburg eingeschenkt, neun Buden musste Fire gegen Bayreuth hinnehmen. Es kann am Sonntag also auch zu einem „Nervenspiel“ kommen, wobei der treue Deggendorfer Anhang hofft, dass die Benda-Truppe die Nerven behält.

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