Fire wieder gegen ErdingDeggendorfer SC

Fire wieder gegen ErdingFire wieder gegen Erding
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Zweimal konnte man gegen Erding schon gewinnen, dem 6:5 nach Penaltyschießen in eigener Halle folgte ein 3:4-Auswärtssieg. Bislang konnte sich noch keines der drei Teams klar durchsetzen. Die Hälfte der Abstiegsrunde ist absolviert und fünf Spiele gingen bisher mit einem Tor Unterschied aus. Das 5:3 Erdings gegen Schweinfurt tanzt hier schon aus der Reihe.

Nachdem Schweinfurt am gestrigen Sonntag die Gladiators mit 3:2 schlagen und somit am Wochenende fünf Punkte holen konnte, stehen die Mighty Dogs gleichauf mit Fire auf Platz 1 der Runde (7 Punkte).

Zur Halbzeit der Play-downs wäre also Erding (4 Punkte) der sportliche Absteiger in die Bayernliga, sofern es diese Saison überhaupt einen geben wird. Denn der Auf- und Abstieg in die Oberliga ist wie alle Jahre noch rein spekulativ, dazu kommen für gewöhnlich alljährlich Vereine mit finanziellen Problemen.

Fire ficht diese Eventualitäten derzeit nicht an. Am Dienstag bietet sich mit einem Sieg sogar die Möglichkeit, einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen, würde doch der Vorsprung auf Erding auf sechs Punkte anwachsen. Selbige Situation hatte man auch schon gegen Schweinfurt, vergab aber diesen „Matchball“, was viele treue Fans mit einem Kopfschütteln quittierten. Nicht das erste Mal, dass die Geduld der Fangemeinde auf eine harte Probe gestellt wurde.

Fire-Coach Uvira kann auf alle Spieler zurückgreifen, nur hinter Sandro Agricola steht wegen dessen Innenbandverletzung eine großes Fragezeichen. Sollte er nicht eingreifen können, steht Max Meschik bereit, der gegen Schweinfurt ein mehr als guter Vertreter war. Andrew Schembri steht mit sieben Punkten schon wieder an der Spitze der Topscorer in dieser Runde, einzig die Chancenverwertung könnte insgesamt besser sein. So hatte man gegen Schweinfurt mehrmals die Möglichkeit, „den Sack zuzumachen.“ Als positiv stellt sich allerdings dar, dass Fire in jedem der bisherigen vier Spiele punkten konnte.

Gladiators-Anweiser Knallinger ließ im Spiel gegen Schweinfurt Jirik und Martens auflaufen, Abwehrspieler Jelinek musste auf der Tribüne Platz nehmen. Auch im Spiel gegen Fire wird er einen überzähligen Ausländer zuschauen lassen müssen, doch hier wird er sich bis kurz vor Spielbeginn bedeckt halten. Für beide Teams steht auf alle Fälle eine Menge auf dem Spiel.