Fire verliert gegen Erding und sucht weiter seine FormDeggendorfer SC

Fire verliert gegen Erding und sucht weiter seine FormFire verliert gegen Erding und sucht weiter seine Form
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Die Fans rieben sich schon vor Spielbeginn die Augen, denn Maximilian Meschik erhielt diesmal den Vorzug vor Sandro Agricola. Mit 725 Zuschauern verzeichnete dieses Spiel in Straubing auch eine stolzen Besuch, viele Tigers-Anhänger nutzten die Gelegenheit, um wieder einmal Oberliga-Eishockey zu sehen. Da aber beide Mannschaften nur Hausmannskost ablieferten, waren nicht wenige enttäuscht.

Nach einer erneuten Aussprache zu Wochenbeginn war Fire um Wiedergutmachung bemüht. Nach anfänglichem Abtasten war ein satter Schuss von Simon Maier die erste erwähnenswerte Szene. Doch schon in der sechsten Minute setzte sich Stefan Ortolf im Verbund mit Christian Retzer hinter dem Tor durch, vor dem Tor hatte Michael Schöppl alle Zeit der Welt, um die Führung für Fire zu erzielen. Gleich darauf notierte man eine erneute Großchance von Fire, auch Erding kam nun erstmals vor das Tor von Max Meschik. Der stets präsente Jannik Herm prüfte Patrick Ashton und auch ein Vavra-Zuspiel wurdde nur knapp verfehlt. Von Erding war bis dahin offensiv nur wenig zu sehen, allerdings kam für Fire in der 17. Minute die kalte Dusche. Ales Jirik war an der blauen Linie sträflich frei und ließ sich diese Chance zum Ausgleich nicht entgehen. Fire hatte noch die große Möglichkeit zur abermaligen Führung, aber Christian Retzer scheiterte frei vor Ashton im Gladiators-Tor.

Das zweite Drittel begann für die Gladiators ideal. Als die Fire-Abwehr zu zögerlich zu Werke ging, fasste sich Christopher Cahill in der 22. Minute ein Herz und ließ Max Meschik mit einem trockenen Schuss in das kurze Eck keine Chance. Zwei Minuten später war Fire erstmal in Überzahl, doch trotz guter Einschussmöglichkeiten blieb der Ausgleich aus. Die größe Möglichkeit zum 2:2 hatte Stefan Ortolf. Ähnlich wie Ales Jirik beim Ausgleich, war er allein vor Patrick Ashton, doch zum Schrecken der Fans konnte er den Puck nicht unterbringen.

Diese erwarteten ein Aufbäumen im Schlusssdrittel, doch die erste Strafe überhaupt für Deggendorf Fire zerstörte diese Hoffnungen abrupt. Chris Cahill traf in Überzahl zum 1:3 aus Fire-Sicht. In der 48. Minute wäre durch Dominik Retzer noch einmal der Anschlusstreffer möglich gewesen. Den Torschrei noch auf den Lippen, mussten die Fans zusehen, wie Erding im Gegenzug den vierten Treffer erzielte. Chris Cahill – wieder in Überzahl – gelang sogar noch sein dritter Treffer zum 1:5-Endstand.

Nach dem schweren Auswärtsspiel gegen Peiting, wo es nur um Schadensbegrenzung gehen kann, sehnt man bei Deggendorf Fire förmlich die Spielpause herbei. Am 15. November empfängt man wieder in Straubing die Schweinfurt Mighty Dogs, zwei Tage später tritt man auswärts beim gleichen Gegner an. Dann dürfte auch der schmerzlich vermisste Andrew Schembri wieder dabei sein, der das Angriffsspiel beleben sollte. Sollte in diesen beiden Spielen nichts Zählbares herausspringen und die Mannschaft ihre Form aus dem Tölz-Spiel nicht baldmöglichst finden, dann geht man schweren Zeiten entgegen.