Fire unterliegt RegensburgDeggendorfer SC

Fire unterliegt RegensburgFire unterliegt Regensburg
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Die Worte von Gäste-Trainer Leo Sulak auf der Pressekonferenz zeugten von der Achtung, die der gestrige Gegner Deggendorf Fire im Vorfeld entgegen brachte: „Wir hatten vor dem Spiel einen Riesenrespekt vor Deggendorf und deren Leistungen in den vergangenen Wochen.“ Er müsse seiner Mannschaft aber auch ein großes Kompliment machen, denn der Sieg ginge auch in dieser Höhe in Ordnung. Edi Uvira sah derweil den Gast als die beste Mannschaft der Liga und gab unumwunden zu, dass Regensburg an diesem Abend deutlich besser war.

Vielleicht lag es auch an den Freitagsspielen, dass Deggendorf nicht in der Lage war, ein Mittel gegen die aggressive Spielweise der Regensburger zu finden. Zu viel Kraft kostete wohl einerseits die weite Fahrt nach Freiburg und der dortige Auswärtscoup der Deggendorfer, andererseits hatte Regensburg mit den schwächelnden Weidenern leichteres Spiel. Dies soll aber keine Ausrede sein, Regensburg war an diesem Abend zu stark. Fire-Coach Uvira stellte vielsagend fest: „Wenn wir keine Tore schießen, verlieren wir.“ Er zeigte sich nicht zufrieden mit dem Zustandekommen der Gegentore, stellte aber auch erleichtert fest, „dass sich keiner mehr verletzt habe.“ Wichtig sei in den nächsten Tagen Regeneration, darum wolle er dem Team auch bis Dienstag frei geben. Schließlich geht es am Freitag auswärts gegen die erstarkten Tölzer Löwen.

Die ersten Minuten waren ein Abziehbild des ersten Aufeinandertreffens in Regensburg. Fire spielte gut und hatte durch Schembri und McLaughlin auch die ersten Chancen. Auf der Gegenseite zielte John Sicinski knapp drüber. In der 13. Minute konnte Thomas Vogl artistisch klären, Regensburg blieb allerdings in Scheibenbesitz und in der Folge erzielte Andreas Pielmeier das 0:1. Kurz darauf musste Nils Hanfstingl eine Strafe absitzen, was Regensburg zu nutzen wusste. Ex-Nationalspieler Petr Fical zog von der blauen Linie ab und zum Leidwesen des Deggendorfer Anhangs zappelte die Scheibe im Netz. Stephan Stiebinger hatte kurz darauf den Anschluss auf dem Schläger, doch konnte er aus nächster Entfernung keinen Druck mehr hinter die Scheibe bringen. Als dann kurz vor Drittelende Martin Ancicka nicht angegriffen wurde und er sich die Scheibe zurecht legte, stand es auch schon 0:3 aus Deggendorfer Sicht.

Im Mitteldrittel war Fire weiter bemüht, aber der starke Martin Cinibulk, dem ein Shutout gelingen sollte, machte beste Chancen von Möhle oder Schembri zunichte. Selbst eine fünfminütige Überzahl – Michael Welter bekam eine Spieldauerdisziplinarstrafe wegen Checks gegen die Bande – konnte Deggendorf nicht gewinnbringend in Tore ummünzen. So schlug im letzten Drittel Regensburg wieder zu. Martin Piecha wurde steil geschickt und ließ sich diese Chance nicht entgehen. Fire versuchte nochmal alles, aber McLaughlin und Schembri konnten Cinibulk ebenso wenig überwinden, wie kurz vor Schluss Martin Schweiger. Besser machte es Marcel Brandt, der nach einem Bullygewinn zum 0:5 einnetzte. Kurz vor Schluss verhinderte Sandro Agricola mit einer Großtat sogar eine klarere Niederlage.

Für Deggendorf gilt es nun, die Wunden zu lecken, um am Freitag wieder Zählbares aus Tölz mitzubringen. Für Trainer Uvira sei es zudem wichtig, „die Zweikämpfe wieder zu Ende zu führen.“ Auf mögliche Verstärkungen angesprochen, meinte er, dass er derzeit nichts wisse und auch den verfügbaren Spielern sein volles Vertrauen schenkt. Denn, so der Chefanweiser, „diese Truppe habe einen tollen Charakter und zeigt eine große Moral.“

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