Fire stürmt Regensburger Donau-Arena und kämpft Füssen nieder

Andrew Schembri bleibt in Deggendorf. (Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)Andrew Schembri bleibt in Deggendorf. (Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)
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Und nach dem 6:3 (2:1, 4:0, 0:2)-Auswärtssieg am Freitag beim EV Regensburg gab es auch noch einen 3:2 (1:1, 0:0, 2:1)-Sieg gegen den EV Füssen oben drauf.

Von Beginn der Partie zeichnete sich ein harter Kampf beider Mannschaften ab, beide Teams kämpften um jeden Zentimeter Eis, es ergaben sich einige Torchancen auf beiden Seiten. Das erste Tor des Abends gelang dem EV Füssen, in der zwölften Spielminute brachte Eric Nadeau seine Farben mit 1:0 in Front. Fire erhöhte daraufhin die Schlagzahl und wurde dafür auch belohnt. In der 16. Minute konnte Dominik Retzer den verdienten 1:1-Ausgleichstreffer erzielen. Aufgrund sehr guter Leistungen der beiden Torhüter fielen bis zur ersten Pause keine weiteren Treffer mehr. Kurz vor der ersten Pause kochten die Emotionen auf beiden Seiten über, auf Deggendorfer Seite musste Simon Maier, auf Seiten des EV Füssen Ruslan Bezshchasnyi wegen unnötiger Härte auf die Strafbank. Eric Nadeau und Andrej Naumann gesellten sich ebenfalls zu Ihrem Mannschafskollegen in die Kühlbox.

Als dann zu Beginn des zweiten Drittels Füssens Goalie Andre Irrgang noch zu spät auf das Spielfeld kam, verhängte Hauptschiedsrichter Ulrich Hatz eine zwei Minuten Bankstrafe gegen die Leoparden. Somit saßen gleich vier Füssener Spieler gleichzeitig auf der Strafbank. In der folgenden 5:3-Überzahlsituation sprang aber nichts Zählbares für Fire heraus. In der Folgezeit konnten sich beide Mannschaften einige gute Torgelegenheiten erarbeiten, aber sowohl Sandro Agricola im Fire-Gehäuse, sowie Andre Irrgang im Gästetor brachten die Stürmer mit tollen Paraden zur Verzweiflung.

Beide Teams gingen auch im Schlussdrittel ein hohes Tempo, die Allgäuer waren in den Anfangsminuten spielbestimmend, schafften es aber nicht den Puck zur erneuten Führung im Tor unterzubringen. Fire machte es besser, einen Fehler in der Füssener Hintermannschaft nutzte Dominik Retzer eiskalt aus und brachte Fire mit 2:1 in Führung. Keine Minute später, quasi im Gegenzug schlug der EV Füssen aber nochmal zurück und konnte zum 2:2 ausgleichen. Genau 39 Sekunden vor Ende der Partie schloss erneut Dominik Retzer einen Angriff erfolgreich ab und erzielte den 3:2 Siegtreffer und machte somit ein sechs-Punkte Wochenende für Fire perfekt.

Bereits am Freitag zeigte Deggendorf dem Lokalrivalen aus Regensburg deutlich die Grenzen auf und gewann in der Donau-Arena hochverdient mit 6:3. Das Spiel hatte noch gar nicht richtig begonnen und schon durften die etwa 200 mitgereisten Deggendorfer Fans jubeln. Stefan Ortolf traf bereits nach 36 Sekunden zur 1:0 Führung. Martin Prochazka konnte zwar nach fünf Minuten ausgleichen, in der neunten Minute stellte aber Brett Wilson mit dem 2:1-Führungstreffer die Weichen auf Sieg. Bis zur 3:1-Führung durch Patrick Geiger in der 26. Minute blieb der EVR stets gefährlich, doch spätestens jetzt brachen die Regensburger förmlich auseinander. Die schockierten Regensburger Fans mussten mit ansehen wie Andrew Schembri, Dominik Retzer und Stefan Ortolf die Führung für Fire auf 6:1 hochschraubten. Die Anfeuerungsbemühungen der heimischen Fans wurden daraufhin komplett eingestellt. „Hier regiert der DSC“, schallte es aus dem Gästeblock durch die Donau-Arena. Im letzten Drittel schaltete Fire drei Gänge zurück und sparte bereits Kräfte für das Sonntagsspiel gegen Füssen, so das der EVR durch die beiden Treffer von Thomas Daffner noch auf 3:6 verkürzen konnte.


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