Fire patzt im NachholspielDeggendorfer SC

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Die Mannschaft konnte nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und ermöglichte den schnörkellos spielenden Bayreuthern einen Auswärtsdreier. Fire kämpfte sich nach einem 1:4-Rückstand zwar noch einmal heran, letztlich kam die Aufholjagd aber zu spät.

Knapp 400 Zuschauer fanden sich im weiten Rund ein und staunten im ersten Drittel nicht schlecht, denn Bayreuth legte ein hohes Tempo vor. Zwei schnelle Tore von Andreas Geigenmüller und Veit Holzmann waren die Folge, wobei der zweite Treffer unglücklich entstand. Der Puck wurde an der Bande vom Schiedsrichter gestoppt, Fire war in der Vorwärtsbewegung und Jari Pietsch brauchte nur noch auf Holzmann zu passen, der überlegt abschloss. Fire-Coach Benda bemängelte dann auch das gesamte Spiel im Anfangsdrittel: „Das war wie im Training, rauf und runter. Eigentlich hätten wir da gar keinen Schiri gebraucht.“ Bayreuth war aber spritziger und immer einen Schritt schneller, die Führung für die Wagnerstädter war daher auch verdient.

Fire konnte sich jedoch zusehends vom Druck der Oberfranken befreien und das Spiel nun offener gestalten. Hoffnung keimte auf, als Simon Maier in der 26. Minute den Anschlusstreffer erzielte. Aber Dennis Thielsch stellte in der 36. Minute den alten Abstand wieder her. Das Schlussdrittel war keine drei Minuten alt, da erhöhte Andreas Geigenmüller gar auf 1:4 aus Hausherrensicht. Fire-Goalie Albrecht machte daraufhin Platz für Sandro Agricola. Benda nahm seinen Goalie nach dem Spiel in Schutz, „denn man habe einfach zwei Torhüter auf hohem Niveau. Fehler passieren, aber Albrecht hatte zuletzt sehr gut gehalten.“ Nun hatte Fire nichts mehr zu verlieren und Gäste-Trainer Wassmiller beanstandete auch prompt die Einstellung seiner Spieler in dieser Phase. „Einige waren da wohl schon mit ihren Gedanken im warmen Bus. Das war überflüssig, es noch einmal spannend zu machen“, bemängelte der Tigers-Coach. In der Tat, zwei Fehler im Spielaufbau der Tigers nutzte Fire zu Treffern von Simon Maier und Kamil Vavra. Der Ausgleich war möglich. Aber postwendend hatte Bayreuth eine Antwort parat, keine Minute nach dem dritten Fire-Treffer war wieder Bayreuth an der Reihe und Kevin Altmann erzielte das 3:5 (53.). In der Deggendorfer Schlussoffensive verkürzte Jan Benda in Überzahl noch einmal (58.), aber trotz Herausnahme des Torhüters wollte der Ausgleich nicht mehr fallen.

Sergej Wassmiller war dementsprechend zufrieden mit seiner Mannschaft, die sich durch das bessere Torverhältnis an den punktgleichen Teams aus Peiting und Bad Tölz vorbei schob (alle 40 Punkte). Jan Benda war sichtlich enttäuscht und versprach, dass seine Mannschaft am Freitag gegen Peiting ein anderes Gesicht zeigen wird. Dies wird auch nötig sein, denn weitere unnötige Punktverluste lassen die Playoff-Ränge sonst schnell außer Reichweite geraten.

Vor dem Weihnachtsfest stehen für Deggendorf Fire zwei weitere Spiele an. Gegen Peiting und Erding ist Deggendorf aber nicht in der Stimmung, vorweihnachtliche Geschenke an die Gegner zu verteilen. Ganz im Gegenteil, nach der ärgerlichen Niederlage unter der Woche gegen Bayreuth will sich die Benda-Truppe selbst bescheren. Dazu wird allerdings eine Leistungssteigerung nötig sein, um gegen beide Wochenendgegner die Oberhand zu behalten. Sollte Fire seine Spiele erfolgreich gestalten können, winkt nicht nur ein ruhiges Weihnachtsfest, sondern auch der Anschluss an die Play-off-Plätze.

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