Fire holt wichtige Punkte im Derby – Nachholspiel am DienstagDeggendorfer SC

Fire holt wichtige Punkte im Derby – Nachholspiel am DienstagFire holt wichtige Punkte im Derby – Nachholspiel am Dienstag
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912 Zuschauer mussten lange warten, bis sie den ersten Treffer bejubeln konnten. In der 47. Minute erlöste Manuel Wiederer die Fire-Fans, als er eine Vorarbeit von Nico Wolfgramm und Andrew Schembri überlegt abschloss. Als Dominik Retzer in der 55. Minute der zweite Treffer des Abends gelang, war dies schon eine Vorentscheidung. Regensburg gelang drei Sekunden vor der Schlusssirene nur noch der Ehrentreffer durch Artur Tegkaev, Martin Cinibulk machte vorher für einen sechsten Feldspieler Platz. Ärgerlich für den sehr guten Louis-Vincent Albrecht, dem so noch der verdiente Shutout verwehrt wurde.

Jan Benda war voll des Lobes für sein Team. „Wir haben heute sehr vorsichtig agiert, wir wollten keine Fehler machen. Ich bin sehr zufrieden mit den drei Punkten. Am Schluss wollten wir besser sein, als der Gegner, das haben wir geschafft.“ Besonders hob er die Torhüterleistung heraus und stellte dabei genüsslich fest, „dass man zwei sehr starke Torleute habe.“ Auch sein Gegenüber Rob Leask stellte die Leistung des Fire-Goalies heraus, trauerte aber auch den vergebenen Chancen nach. „Wir wollten heute mit drei Punkten nach Hause fahren, dass ist uns leider nicht gelungen. Wenn man am Anfang die Chancen nicht nutzt, dann macht sie irgendwann der Gegner“, so ein enttäuschter Rob Leask. Dabei waren durchaus Chancen da, aber bei der wiederum gut disponierten Fire-Abwehr war Endstation. Kamen die Regensburger einmal durch die Abwehrreihen, war Goalie Albrecht ein sicherer Rückhalt. Auf der anderen Seite war Cinibulk bei Chancen von Maier, Stern oder Herm auf dem Posten.

Das Mitteldrittel begann mit einer unübersichtlichen Szene vor dem Regensburger Tor. Aber weder da, noch in einer Überzahl-Situation wollte die Scheibe in das Gehäuse des EVR. Glück hatte allerdings auch Fire, als Thomas Schmidt vehement abzog, der Puck frei war, aber die Fire-Abwehr im letzten Augenblick die Situation bereinigen konnte. Viel Zwingendes gab es auf beiden Seiten nicht und weil ein Schembri-Alleingang und eine Retzer-Großchance ungenutzt blieb, ging es torlos in das letzte Drittel. Dort sorgten die bereits erwähnten Wiederer und Retzer für den sechsten Heimsieg für Deggendorf Fire.

Fire-Coach Benda ließ anfangs mit vier Reihen spielen und klärte auch über seinen „Jugendstil“ auf. „Wenn es gut läuft, will ich die jungen Spieler reinbringen. Wir spielen fünfmal in zehn Tagen, da müssen wir die Kräfte verteilen. Deswegen haben wir auch das Spiel heute gewonnen.“ Kontingentspieler Kamil Vavra, eigentlich Stürmer, durfte sich in der Verteidigung probieren und bewies, dass er beide Positionen spielen kann. Angesprochen auf etwaige Neuverpflichtungen, ließ sich Benda nicht aus der Reserve locken. „Ich konzentriere mich auf die Realität“, sagte er offen, „ich mache mir Gedanken über die Spieler, die im Training sind.“ Einer, der ihm zur Zeit viel Freude bereitet, dürfte Manuel Wiederer sein. „Hut ab, er ist erst 17 Jahre und sehr talentiert, aber Manuel bleibt auf dem Boden“, ist sich Benda sicher.

Deggendorf Fire erwartet Bayreuth zum Nachholspiel

Keine Verschnaufpause für Deggendorf Fire. In einem Nachholspiel erwartet die Benda-Truppe am Dienstagabend (20 Uhr) den Tabellenfünften aus Bayreuth. Beide Mannschaften waren am Sonntag siegreich, Deggendorf Fire schaffte es aber erst kürzlich, als erste Mannschaft drei Punkte aus dem Bayreuther „Tigerkäfig“ mitzunehmen. Sollten Ortolf, Schembri & Co. eine ähnliche Leistung wie in Bayreuth abrufen können, sind die Chancen, durch einen Sieg wieder näher an den imaginären Playoff-Strich heranzurücken, nicht schlecht.

Fire-Coach Jan Benda schiebt die Favoritenrolle dem Gegner zu. „Bayreuth hat am Sonntag gegen Freiburg gewonnen, da sind sie natürlich erster Anwärter auf den Sieg.“ Aber der Trainerfuchs weiß auch um die Auswärtsschwäche der Wagnerstädter, die auf fremden Eis bei weitem nicht so souverän auftreten. „Um unser Ziel zu erreichen, brauchen wir aber Punkte. Am besten, man holt sie zu Hause“, gibt er die Richtung für die Auftritte vor eigenem Publikum vor. Deswegen schmerzt Benda auch die Niederlage in Klostersee, wo man schon mit zwei Toren führte, aber im letzten Drittel noch drei Tore kassierte. Nach der Hälfte der Saison sieht er noch eine knifflige zweite Halbserie auf sich zukommen. Er erwartet einen engen Kampf bis zum letzten Spieltag. Ob und wie er noch Unterstützung durch Neuverpflichtungen erfährt, steht noch nicht fest. Die Vorstandschaft erklärte bei einem Sponsorentermin, dass man ein wohl kalkuliertes Risiko eingehen wolle, um die Abstiegsrunde zu vermeiden.

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