Fire gleicht Play-off-Serie gegen die Selber Wölfe aus

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Gestern kam es in der Deggendorfer Eissporthalle zu einem offenen Schlagabtausch mit den Selber Wölfen. Fire startete furios in die Partie und führte nach knapp sechs Minuten durch die Tore von Stefan Ortolf und Stephan Hackl verdient mit 2:0. Die Wölfe steckten aber nicht auf und konnten sich einige hochkarätige Torchancen erarbeiten. Diese konnten jedoch von Sandro Agricola vereitelt werden. Beim 1:2 Anschlusstreffer war aber auch er machtlos, auf Zuspiel von David Hördler konnte Dennis Thielsch in der achten Minute verkürzen. Fire wirkte kurze Zeit geschockt, die Wölfe hatten die Partie nun fest im Griff. In der 12. Minute erzielte Selb in Überzahl den Ausgleich und nur fünf Minuten später durch Mudryk den 3:2-Führungstreffer.  Mit diesem knappen Rückstand für Fire endete das erste Drittel.

Im zweiten Abschnitt erhöhte Fire das Tempo deutlich und konnte viel Druck auf Gästekeeper Ritter aufbauen. Nach einem Bullygewinn konnte Andrew Schembri in der 23. Minute zum 3:3 ausgleichen. Jetzt wurde es ein richtiger Play-off-Fight. Nur zwei Minuten später vernaschte Selbs Topscorer Kyle Piwowarczyk Fire-Verteidiger Andreas Maier und konnte die Führung für die Wölfe wieder herstellen. Keine Minute später schaltete Markus Ruder vor dem Selber Tor am schnellsten und traf zum 4:4 Ausgleich. Beide Torhüter hatten in den nächsten Minuten Schwerstarbeit zu verrichten. Fire-Keeper Sandro Agricola und sein Gegenüber Stephen Ritter konnten sich mit einigen tollen Paraden auszeichnen. In der 30. Minute stand wie Eissporthalle komplett Kopf, Bogdan Selea brachte Fire mit 5:4 in Führung. Bei einer Faustkampfeinlage zwischen Fire-Verteidiger Benjamin Frank und VER-Crack Dennis Schiener musste der Oberfranke eine heftige Niederlage einstecken. Beide mussten zum Abkühlen auf die Strafbank. Wie auch schon einige Male zuvor hielt auch diese Führung nicht lange stand. Zur Freude der knapp 350 Mitgereisten Selber Fans erzielte Dennis Thielsch in der 37. Minute den 5:5-Ausgleich.

Auch im letzten Drittel schenkten sich beide Mannschaften nichts. Beide Teams spielten auf Augenhöhe und hatten Möglichkeiten erneut in Führung zu gehen. Keines der beiden Teams wollte jetzt aber einen Fehler begehen und dem Gegner die Führung ermöglichen. Exakt 101 Sekunden vor dem Ende leistete sich der VER aber genau diesen Fehler den Andrew Schembri eiskalt zur 6:5-Führung nutzen konnte. Wegen unnötiger Härte kassierte Selb gleichzeitig auch noch eine Zwei-Minuten-Strafe. Die Wölfe versuchten nochmal alles, brachten für Goalie Stephen Ritter einen fünften Feldspieler. Beinahe hätten sich die Wölfe nochmal belohnt, Sandro Agricola rettete in höchster Not. Auf der Gegenseite vergab Fire gleich drei große Möglichkeiten, um mit einem Empty-Net-Goal alles klar zu machen.

Als einziges Team der Oberliga Süd schaffte es Fire die Play-off-Serie auszugleichen. Am Dienstag reisen die Cracks von Fire-Coach Kim Collins wieder nach Franken und will in der Best-of-Five-Serie mit 2:1 in Führung gehen. „Mit einer konzentrierten Leistung können wir auch in Selb gewinnen“, gab sich Fire-Coach Kim Collins auf der anschließenden Pressekonferenz durchaus optimistisch.

Das vielleicht entscheidende vierte Play-off-Spiel dieser Serie findet am Freitag um 20 Uhr in der Deggendorfer Eissporthalle statt.

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