Fire geht gegen den EHC Freiburg leer ausDeggendorfer SC

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Durch diese Niederlage vergrößerte sich zudem der Abstand zu den Play-off-Plätzen. Deggendorf liegt nun schon acht Punkte hinter dem EV Regensburg, der den letzten Play-off-Rang belegt. Knackpunkt des Spiels war für viele der zweite Freiburger Treffer kurz vor der ersten Drittelsirene, der unglücklich abgefälscht als Bogenlampe hinter dem verdutzten Fire-Goalie Sandro Agricola einschlug. Durch diese Niederlage steht man nun beim Tabellenletzten Schweinfurt auch unter Druck, den nur ein Sieg erhält die Hoffnung am Leben, die Play-off-Teilnahme nicht wieder zu verpassen.

Gegen Freiburg kehrte Stefan Ortolf wieder in den Kader zurück, auch Youngster Dominik Schindlbeck biss auf die Zähne und wurde für seinen Einsatz auch mit seinem ersten Oberliga-Tor belohnt. Zuvor brachte Steven Billich die Gäste bereits in der zweiten Minute in Führung, ehe der 17-Jährige diese nur Sekunden später wieder egalisierte. In der Folge hatte Freiburg mehr Spielanteile, aber Sandro Agricola war ein sicherer Rückhalt im Fire-Tor. Auf der Gegenseite ließ Fabian Hönkhaus den Puck oftmals nach vorne prallen, aber leider brachte diese Abpraller kein Angreifer von Fire im gegnerischen Gehäuse unter. Wenige Sekunden vor Drittelende dann die angesprochene Szene, als Alexander Brückmann von der blauen Linie abzog und der Puck eine so eigenartige Flugbahn nahm, so dass Agricola keine Abwehrchance hatte.

Im zweiten Drittel begann Fire druckvoll, zweimal hintereinander scheiterte man allerdings am Wölfe-Goalie Hönkhaus. Der Schwung wurde aber durch eine Strafe unterbrochen, in Unterzahl war mehrmals das Glück auf Fire-Seite. In der 28. Minute dann doch der dritte Gästetreffer, wieder war es Steven Billich, der Deggendorf bis ins Mark traf. Danach war Fire geschockt, lange Zeit ging nicht mehr viel. Erst drei Minuten vor der Drittelsirene konnte man das Gehäuse der Freiburger wieder ernsthaft in Gefahr bringen, aber auch Agricola im Fire-Tor stand noch zweimal im Brennpunkt des Geschehens.

Das Schlussdrittel begann mit einem verdeckten Schuss von Andrew Schembri. Als dann Jannik Herm in der 48. Minute der Anschlusstreffer gelang, keimte noch einmal Hoffnung auf. Dies hatten sich die Freiburger selbst zuzuschreiben, denn erst trudelte der Puck am langen Pfosten des Deggendorfer Tores vorbei, dann schoss Nicolas Linsenmaier den vor dem Tor stehenden Simon Maier an - Agricola wäre schon geschlagen gewesen. Freiburg machte also den Sack nicht zu und Fire war vom Anschluss beflügelt. Bei zwei Riesenchancen von Fire ging ein Raunen durch das Stadion, der Torjubel blieb den Fans jedoch versagt.

So nahm Freiburg verdient die drei Punkte mit, für Gäste-Trainer Leo Sulak „in einem erwartet schweren Spiel“, das man am Ende noch über die Zeit gebracht habe. Jan Benda sah den kuriosen Führungstreffer kurz vor dem Ende des ersten Drittels ausschlaggebend für die Niederlage. Zudem sah er seine Truppe formverbessert, stellte aber auch nüchtern fest, „dass man derzeit einfach am Limit spiele und er hoffe, dass man von Verletzungen verschont bleibe“. „Gegen Weiden fehlten fünf Spieler, da ist es für die Jugendspieler nicht leicht“, bat Benda um Nachsicht und stellte sich schützend vor seine jungen Spieler. Wohlwissend, dass in den beiden Partien gegen Schweinfurt nur Siege zählen. Auch dazwischen in Freiburg will man nicht klein beigeben. „Wir fahren nicht nach Freiburg, um zu verlieren“, verbreitete Benda Optimismus.

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