EVR bezwingt Landshut in ausverkaufter Donau-ArenaRegensburg gewinnt mit 8:5

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4961 Zuschauer wollten das traditionsreiche Derby zwischen dem EV Regensburg und dem EV Landshut sehen. Das bedeutete eine ausverkaufte Donau-Arena und am Ende gewannen die Regensburger diese hart umkämpfte Partie mit 8:5 (0:1, 4:2, 4:2).

Die Regensburger starteten auch gleich gut ins Spiel und schnürten die Gäste phasenweise ins eigene Verteidigungsdrittel ein. Dennoch war es Max Hofbauer, der die Landshuter aus heiterem Himmel mit 1:0 in Front brachte (7.). Im weiteren Drittelverlauf haderten die Gastgeber immer wieder mit Hauptschiedsrichter Mischa Apel, der reihenweise Regensburger Akteure auf die Strafbank schickte, während vermeintliche Gästefouls ungeahndet blieben. Die Donau Arena kochte, doch mit unermüdlichem Einsatz überstanden die Oberpfälzer diese kritischen Situationen. Im Gegenteil, denn beinahe hätte Nikola Gajovsky per Penalty den Ausgleich erzielt, er scheiterte jedoch am bis dato gut agierenden Max Englbrecht im Landshuter Kasten.

Auch im zweiten Drittel steckte das Derby voller Brisanz. Die Regensburger drückten zwar auf den Ausgleich, doch auch die Gäste waren mit ihren Kontern brandgefährlich. Als Peter Flache in der 33. Minute das 1:1 erzielte, hielt die Regensburger Freude nur kurz. Marc Sedlar sorgte nämlich postwendend für die neuerliche Gästeführung (34.). Landshuts Trainer Bernie Englbrecht verlor kurz darauf die Beherrschung und lieferte sich ein hitziges Wortgefecht mit EVR-Kapitän Billy Trew, der im vergangenen Jahr selbst noch in den Landshuter Reihen stand. Trew antwortete aber auf seine Weise und nach dem Ausgleich von Daniel Stiefenhofer (35.), brachte der 42-jährige EVR-Kapitän die Seinen in Front (36.). Die Regensburger hatten jetzt Blut geleckt und Nikola Gajovsky markierte folgerichtig das 4:2 (39.). Dennoch gaben sich die Landshuter nicht geschlagen und eine Sekunde vor der Drittelsirene stellte Peter Baumgartner den Anschluss zum 3:4 her (40.).

Die Regensburger zeigten im Schlussabschnitt aber ihre ganze Stärke und unterstrichen erneut, warum sie derzeit in der Oberliga Süd das Maß aller Dinge sind. Nikola Gajovsky (44./48.) und Billy Trew (48.) schraubten das Ergebnis auf 7:3 in die Höhe. Danach nahmen die Regensburger das Tempo aus der Partie und das sollte sich rächen. Max Forster (55.) und Cody Thornton (58.) verkürzten zwar auf 5:7, wirkliche Spannung kam aber nicht mehr auf. Nur Sekunden später schloss nämlich Jeff Smith ein herrliches Solo zum 8:5 ab und sorgte für wahre Jubelstürme bei den EVR-Anhängern (58.).

Tore: 0:1 (6:29) Max Hofbauer (Kyle Doyle, Dominik Hammer), 1:1 (32:30) Peter Flache (Stefan Huber, Andreas Pielmeier), 1:2 (33:23) Marc Sedlar (Kyle Doyle, Max Hofbauer), 2:2 (34:46) Daniel Stiefenhofer (Nikola Gajovsky, Vitali Stähle/5-4), 3:2 (35:39) William Trew (Peter Flache, Lukas Heger), 4:2 (38:25) Nikola Gajovsky (Jeffrey Smith, Vitali Stähle), 5:2 (39:59) Peter Baumgartner (Andreas Geipel, Cody Thornton/5-4), 5:3 (43:04) Nikola Gajovsky (Vitali Stähle, Jeffrey Smith/5-4), 6:3 (47:39) William Trew (Peter Flache, Kevin Schmitt), 7:3 (48:21) Nikola Gajovsky (Benedikt Böhm, Vitali Stähle), 7:4 (54:10) Max Forster (Benjamin Kronawitter, Tobias Draxinger/4-5), 7:5 (57:15) Cody Thornton (Andreas Geipel, Patrick Jarret/5-4), 8:5 (57:56) Jeffrey Smith (Barry Noe, Mark Dunlop). Strafen: Regensburg 10, Landshut 8. Zuschauer: 4961.

Michael Pohl

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