EV Lindau Islanders unterliegen Weiden mit 0:448 Stunden nach dem Überraschungssieg gegen Selb

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Noch am Montag rätselte EVL-Trainer Dustin Whitecotton über den erstmals in dieser Saison torlosen Auftritt seiner Schützlinge. „Manchmal fehlt uns die Konstanz, nach einem so guten Spiel wie am Freitag auf dem Niveau weiterzumachen“, sagt er und lässt offen, ob die Lindauer beim 3:1 gegen Selb zu viele Kräfte liegen gelassen haben, sich nach dem Sieg vielleicht zu sehr zurück lehnten oder eben auch nach der langen Busfahrt zu spät ihre Beine fanden. „Wir waren in den entscheidenden Szenen immer einen Schritt spät dran“, sagt auch Team- Manager Sebastian Schwarzbart.

Die fehlende Frische zeigte sich dabei nicht nur bei den Gegentoren (Erneut kassierten die Islanders kurz nach einer Drittelpause gleich zwei Treffer innerhalb von nur einer Minute), sondern auch bei der Chancenverwertung. Auch wenn die Lindauer es gerade im letzten Drittel vehement versuchten – sie brachten die Scheibe nicht im gegnerischen Tor unter.

Sicherlich kommen solche Spiele im Lauf einer Saison immer mal wieder vor. Ärgerlich ist es eben, wenn das in einer entscheidenden Phase gegen einen direkten Konkurrenten passiert. Aber auch wenn die Blue Devils Weiden nun in der Summe acht Tore Differenz auf den EVL gut gemacht haben und nach punkten gleich gezogen sind, ist nichts dramatisches passiert. „Es kommt immer darauf an, welche Lehren man daraus zieht“, sagt Whitecotton. Das ist dann eine Aufgabe für diese Woche, an deren Ende das schwere Spiel bei Tabellenführer Deggendorf ansteht, dass die Islanders ohne Tim Brunnhuber bestreiten müssen, der eine unglückliche Spieldauer- Disziplinarstrafe kassierte und gesperrt ausfallen wird.

Neben allen sportlichen Maßnahmen werden die Lindauer die kommenden Aufgaben aber in aller Gelassenheit angehen, die den Verein auszeichnet. „Es war schon immer unsere Stärke, dass im Umfeld der Islanders Ruhe herrscht“, sagt EVL- Präsident Marc Hindelang. „Warum auch nicht. Unsere Ziele sind ja intakt.“ Dazu kommt, dass sich alle Konkurrenten an den nächsten vier Spieltagen gegenseitig die Punkte wegnehmen. Sonthofen trifft zweimal auf Weiden und zweimal auf die Islanders. Weiden wiederum kreuzt die Schläger zweimal mit Memmingen, das ja auch noch auf Platz Acht hofft. Die letzten Spiele 2017 haben es definitiv in sich und werden sicherlich einiges an Klarheit bringen. Der Blick geht deutlich nach vorn.

Tore: 1:0 (12:11) Straka (Heider, Noe), 2:0 (22:13) Pronath (Straka, Heinisch), 3:0 (23:35) Abercrombie (Siller, Pronath), 4:0 (58:34) Straka (Noe, Heinisch- PP1). Strafen: Weiden 10, Lindau 4 + 5 + Spieldauer (Brunnhuber). Zuschauer: 860.

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