EV Lindau Islanders treffen zweimal auf die OberbayernTag der Vereine und des Ehrenamts am 20. Dezember gegen Peiting

(Foto: Betty Ockert/EV Lindau Islanders) (BETTYOCKERT)(Foto: Betty Ockert/EV Lindau Islanders) (BETTYOCKERT)
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39 Punkte und damit vier Zähler mehr verbucht der Tabellensechste EC Peiting, mit dem es die Mannschaft von EVL-Headcoach Franz Sturm am letzten Wochenende vor Weihnachten gleich doppelt zu tun bekommt. Zum Heimspiel am Freitag, 20. Dezember, um 19.30 Uhr laden die Islanders alle ehrenamtlich Engagierte und freiwillige Helfer von gemeinnützigen Organisationen zum Tag der Vereine und des Ehrenamts ein. Am Sonntag, 22. Dezember um 18 Uhr gastiert der Oberligist vom Bodensee dann in Peiting.

„Wir wollten nicht mit leeren Händen heimfahren“, kommentierte Franz Sturm am Sonntagabend während der Pressekonferenz in Garmisch die knappe Overtime-Niederlage seiner Schützlinge beim SC Riessersee. In der Tat lässt die Tabellensituation mit den dicht beieinanderliegenden Kontrahenten in Kampf um Platz zehn, der gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt ist, während der restlichen Hauptrunde keine Ausrutscher mehr zu. „Bis zum 7. Januar wird es noch ein harter Kampf. Ein Wochenende ohne Punkte könnte da fatal sein“, beschreibt Sturm die Ausgangslage vor den beiden nächsten Spielen völlig zutreffend. Ins selbe Horn stößt EVL-Präsident Marc Hindelang: „Wir haben in den nächsten Wochen acht Endspiele gegen sehr starke Gegner. Da muss bei uns alles zusammenpassen, damit wir Platz zehn schaffen. Aber die Mannschaft hat bewiesen, dass sie das drauf hat. Mit absolutem Zusammenhalt und der Unterstützung der Lindauer Fans können wir das große Ziel bis 7. Januar erreichen. Danach beginnt eine ganz neue Saison.“

So viel wie möglich an Unterstützung benötigen die Islanders mit Sicherheit gegen den nächsten Gegner. Der heißt EC Peiting – und zwar gleich zweimal hintereinander: Zuerst gastieren die Oberbayern am Freitag, 20. Dezember, um 19.30 Uhr in der Lindauer Eissportarena. Zwei Tage später (Sonntag, 22. Dezember, 18 Uhr) findet das Rückspiel in Peiting statt.

Im Gegensatz zur Vorsaison, die den ECP zum Ende der Hauptrunde auf dem ersten Platz sah, blicken die Spieler von EVL-Coach Sebastian Buchwieser auf überaus wechselvolle Wochen zurück. Einer kleinen Niederlagenserie gegen Füssen (2:3), Deggendorf (1:6) und Riessersee (3:4, Overtime) folgten zwei knappe Siege zu Hause über Selb (3:2) und Riessersee (5:4 nach Penaltyschießen). In die Verlängerung ging es zuletzt am Sonntag beim Duell gegen den Tabellenführer aus Memmingen. Zweimal brachte Peitings Stürmer Simon Maier seine Mannschaft in Führung, zweimal glichen die Indians postwendend aus. In der Overtime überschlugen sich dann die Ereignisse: Maier kassierte eine Zwei-Minuten-Strafe, während Memmingen vom Hauptschiedsrichter im Anschluss an eine Aktion einen Penalty zugesprochen bekam. Den verwandelte Memmingens Torjäger Brad Snetsinger souverän, weswegen Peiting mit nur einem Punkt die Heimreise antreten musste.

Nichtsdestotrotz verfügt der Kader von Ex-Islanders-Coach Buchwieser über genügend Qualität, um jeden Gegner in der Oberliga Süd zu Fall zu bringen. Besonders von Importspieler Nardo Nagtzaam, der im Sommer von den Tilburg Trappers nach Oberbayern wechselte und die interne Scorerwertung mit 37 Punkten (elf Tore, 26 Vorlagen) klar anführt, geht stete Gefahr auf dem Eis aus. Ihm folgen im ECP-Erfolgsranking Martin Mazanec, der bislang 25 Punkte verbucht, sowie Simon Maier (24).

Mit dem EC Peiting hatten es die EV Lindau Islanders in der laufenden Hauptrunde bereits zweimal zu tun bekommen. Nach der 0:6-Saisonauftaktniederlage in Oberbayern revanchierte sich der EVL am 1. November beim 3:2-Erfolg vor heimischer Kulisse. Es war ein packendes Spiel, an welches sich die Zuschauer gerne zurückerinnern: Zunächst brachte Dominik Ochmann die Lindauer in Unterzahl nach knapp sechs Minuten mit 1:0 in Führung, bevor Dominic Krabbat und Florian Stauder die Partie im Mitteldrittel zugunsten von Peiting zunächst drehen konnten. Doch EVL-Kapitän Andreas Farny glich aus, Brent Norris mit seinem Penaltytreffer acht Minuten vor Spielschluss sorgte für unbändigen Jubel und Standing Ovations bei den Islanders-Fans. Am Freitagabend und am Sonntag beim zweiten Aufeinandertreffen binnen 48 Stunden darf man somit gespannt sein, ob die Mannschaft von Franz Sturm ihr ganzes Potenzial wird abrufen können, um auf Augenhöhe gegen einen spielstarken Kontrahenten zu agieren und am Ende bestehen zu können. Jeder gewonnene Punkt in der aktuellen Situation um den Klassenerhalt ist dabei goldwert.

Der „Tag der Vereine“ bei den EV Lindau Islanders: freier Eintritt für Mitglieder

Zum nächsten Heimspiel am Freitag, 20. Dezember, um 19.30 Uhr veranstalten die EV Lindau Islanders gegen den EC Peiting wieder den „Tag der Vereine“. Vereinsverantwortliche und ehrenamtliche Helfer von Lindauer Einrichtungen sind eingeladen, das Duell zwischen dem EVL und dem EC Peiting mitzuverfolgen. „Der Tag der Vereine ist auch der Tag des Ehrenamts. Hier wollen wir unseren ehrenamtlichen Vereinskollegen und Vorstandskollegen unseren Respekt zollen. Ohne Ehrenamt gäbe es keine Vereine, ohne Vereine hätten wir kein sportliches Zuhause für unsere Kinder und die Städte würden viele „Sozialarbeiter“ verlieren“, betont Bernd Wucher, Erster Vorsitzender der EV Lindau Islanders, und hofft auf regen Zuspruch.


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