EV Lindau Islanders holen wichtigen Dreier in PeitingMit der Konkurrenz Schritt gehalten

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Auch wenn der Erfolg letztlich glücklich zustande kam, weil Peitings Torhüter Florian Hechenrieder zweieinhalb Minuten vor dem Ende einen Befreiungsschlag von Tobi Fuchs aus 40 Metern durch die Beine rutschen ließ, so belohnten sich die Islanders damit für eine konzentrierte und kampfstarke Leistung. „Es war ein Charaktersieg“, lobte Trainer Dustin Whitecotton sein Team dafür, wie es nach dem Freitagsspiel wieder aufstand und hart arbeitete.

Zunächst hatte Whitecotton seiner Mannschaft eine defensive Marschroute auf den Weg gegeben. Die Islanders bemühten sich Peitings Offensive zu neutralisieren, was bis auf wenige Ausnahmen gut gelang. Der Rest wurde eine Beute des guten EVL- Keepers David Zabolotny. Die Geduld der Lindauer und das Warten auf Konter und Unachtsamkeiten der Gastgeber zahlte sich dann gegen Ende des Drittels aus. Nach 18 Minuten vergab Jeff Smith eine Konterchance, aber nur eine Minute später eroberte sich Florian Lüsch sich hinter dem Peitinger Tor die Scheibe, kurvte vor Hechenrieders Gehäuse und verwandelte zum 0:1.

Dadurch wurde die Partie vor 454 Zuschauern etwas emotionaler. Dylan Quaile und Lukas Gohlke zeigte dies mit einem Faustkampf, für den beide erst einmal zwölf Minuten aus dem Verkehr gezogen wurden. Auch ohne ihren Abwehrchef blieben die Islanders aber ohne Gegentor. Erst als zwei Mann auf der Strafbank saßen kam der ECP durch Brad Millers Schuss unter die Latte zum 1:1 ausgleichen. Geich danach hatten die Hausherren sogar die Chance in Führung zu gehen, Manuel Barsch scheiterte aber freistehend.

Die Lindauer blieben aber bei ihren schnellen Gegenzügen stets gefährlich und konnten einen davon nutzen. Philipp Gejerhos spielte den Puck schnell über die Bande zum durchstartenden Jeff Smith, der legte den Puck klug quer auf Andreas Farny, der wiederum zum 1:2 vollendete (34.). Danach kontrollierten die Gäste das Geschehen und gerieten erst wieder zu Beginn des Schlussabschnitts in Gefahr.

Wie schon häufiger in dieser Saison starteten die Islanders nach der Pause schlecht ins Spiel und mussten einen schnellen Gegentreffer hinnehmen, der sie ins Schwimmen brachte. Schon nach 55 Sekunden traf Simon Maier zum erneuten Ausgleich. Danach wehrte sich der EVL aber gegen einen Rückstand, stand vor allem in Unterzahl gegen das starke Peitinger Powerplay sehr gut und hatte dann eben das nötige Glück beim Weitschuss von Tobi Fuchs.

Durch den Sieg konnten die Islanders den achten Platz verteidigen, allerdings nur durch die drei Tore bessere Differenz gegenüber den Blue Devils Weiden, die ebenso wie der Siebte Sonthofen ein sechs Punkte Wochenende verzeichnen konnten. Weiden ist auch der nächste Auswärtsgegner des EVL, der schon am Freitag den Dritten Selb in der Eissportarena empfängt.

Tore: 0:1 (18:05) Lüsch, 1:1 (27:46) Miller (Maier, Krabbat – PP2), 1:2 (33:12) Farny (Smith, Gejerhos); 2:2 (40:55) Maier (Morris, Miller); 2:3 (57:21) Fuchs (Mlynek, Jenka). Strafen: Peiting 10 + 10 Disziplinar (Gohlke), Lindau 16 + 10 Disziplinar (Quaile). Zuschauer: 454.

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