EV Lindau Islanders hatten ein gebrauchtes WochenendeZwei Niederlagen

Die EV Lindauer Islanders unterliegen dem Tabellenführer aus Regensburg mit 1:6. (Foto: Betty Ockert/EV Lindau Islanders)Die EV Lindauer Islanders unterliegen dem Tabellenführer aus Regensburg mit 1:6. (Foto: Betty Ockert/EV Lindau Islanders)
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„Die Spiele am Wochenende haben gezeigt, dass wir mit unserer jungen Mannschaft nur mit Disziplin und Kampfeswille zum Erfolg kommen. Beides hat uns an diesem Wochenende gefehlt“, sagt Sascha Paul, sportlicher Leiter der Islanders.

Das Heimspiel vor 847 Zuschauer am Sonntag gegen die Eisbären Regensburg begann für die EV Lindau Islanders denkbar schlecht. In der zweiten  Spielminute kassierten die Lindauer bereits das 0:1. Kurz nach dem Bully im Mittelkreis, setzten sich die Regensburger sofort wieder im Drittel der Islanders fest und so folgte prompt das 0:2 in der dritten Minute. Auch ein Überzahlspiel für die Lindauer führte nicht zum gewünschten Erfolg und verstrich ohne Tore für die Islanders. Die Eisbären spielten das erwartet hohe Tempo und setzten die Gastgeber oft im eigenen Drittel fest, was Chris Stanley in der zwölften Minute zu einem Time-Out zwang. Im zweiten Drittel kam die Lindauer Mannschaft besser ins Spiel und erarbeitete sich einige Chancen, die man aber lange in nichts Zählbares verwandeln konnte. Die Eisbären hielten das Tempo weiterhin sehr hoch und waren stets gefährlich. Eine weitere Überzahlsituation für die Lindauer konnte wieder nicht genutzt werden. Dagegen wurde eine Unterzahlsituation unbeschadet überstanden. In der 34. Minute war es Marco Miller der die Islanders für ihren unermüdlichen Kampf belohnte und das 1:2, nach Vorarbeit von Sean Morgan und Christian Schmidt, erzielte. Das letzte Drittel begann mit einer umstrittenen Strafe gegen die EV Lindau Islanders, was die Eisbären in der 42. Minute eiskalt zum 1:3 ausnutzten. Die Lindauer hielten weiterhin gut mit, wurden aber nach einer weiteren umstrittenen Strafe in der 50. Minute, wieder in Unterzahl mit dem 1:4 bestraft. Infolge dieses Gegentreffers wurde Lindau der sogenannte Stecker gezogen. Der Tabellenführer nutzte diese Gelegenheit und erzielte in der 54. Minute zwei schön herausgespielte Gegentreffer zum 1:5 und 1:6. Auch eine Überzahlsituation in den letzten beiden Spielminuten konnte Lindau nicht mehr an die Eisbären heranbringen und so endete das Spiel mit einer 1:6-Niederlage für die EV Lindau Islanders.

Beim Auswärtsspiel am Freitag in Weiden, gingen die EV Lindau Islanders in einem ausgeglichen und spannenden ersten Drittel mit einem schön herausgespielten Tor in der fünften Minute durch Jan Hammerbauer, auf Zuspiel von Andreas Farny und Neuzugang Sean Morgan, zunächst in Führung. In der 19. Minute gelang den Gastgebern aus Weiden der Ausgleich zum 1:1. Trotz einiger Überzahlchancen konnten beide Mannschaften keine Vorteile herausspielen. Im zweiten Spielabschnitt dominierten die Gastgeber aus Weiden gegen die Lindauer. In einem verschlafenen Drittel kassierten die Islanders gleich zwei weitere Tore in der 29 und der 39 Minute. Der Treffer zum 1:3 fiel in Überzahl der Lindauer nach einem Fehlpass, was in diesem Fall besonders ärgerlich war. Auch im letzten Drittel konnten die Islanders trotz eines motivierten Starts keinen Anschluss mehr herstellen. Die Mannschaft wurde durch drei Strafen, wobei zwei davon sehr fragwürdig waren, aus dem Fluss gebracht und konnte dadurch dem Gegner nicht mehr standhalten. Die Blue Devils nutzten diese Gelegenheit eiskalt und erzielten erneut zwei Tore in Überzahl, um die Lindauer mit einer 1:5-Niederlage und null Punkten wieder zurück an den See zu schicken.

Am kommenden Wochenende folgt das nächste große Derby, am Sonntag, 2. Dezember, um 18 Uhr, gegen die Memminger Indians. Nach der 2:3-Niederlage beim Hinspiel gegen den Tabellensechsten, wird eine spannende Revanche erwartet. Bereits am 30. November spielen die Lindauer ab 20 Uhr Auswärts gegen die Höchstadt Alligators. Man darf gespannt sein was Chris Stanley diese Woche mit der Mannschaft unternimmt, um das kommende richtungsweisende Wochenende erfolgreich zu gestalten. „Ich erwarte für die bevorstehenden Spiele mindestens drei bis vier Punkte“, so Bernd Wucher, 1. Vorstand der EV Lindau Islanders. „Nun muss die Mannschaft eine Reaktion zeigen, um am Ende der Vorrunde eine Platzierung unter den ersten zehn zu erreichen und sich somit für die Meisterrunde zu qualifizieren.“


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