EV Lindau Islanders haben noch viel Arbeit vor sichNiederlagen gegen Sonthofen und Memmingen

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Während die Lindauer in Sonthofen über 60 Minuten hinweg nie zu ihrem Spiel fanden und auch in dieser Höhe 1:5 (0:1, 0:2, 1:2) verdient verloren (Tor: Timm Brunnhuber), traten sie in Memmingen zumindest im ersten Abschnitt verbessert auf. Die Lindauer hatten mehr Spielanteile und meistens ging es in Richtung Tor der Memminger. In dieser Zeit nutze Miroslav Jenka eine Überzahlsituation zur Lindauer Führung (19.)

Das zweite Drittel begann ähnlich, wurde aber zunehmend härter und genau dieses Spiel kostete die Islanders Kraft. Zunächst kassierten sie nach 22 Minuten in Unterzahl den Ausgleich und nachdem sie eine doppelte Überzahl selbst nicht nutzen konnten, mussten sie auch noch das 1:2 hinnehmen (32.). Auch eine Spieldauer- Disziplinarstrafe konnten die Islanders nicht zu ihrem Vorteil nutzen. Im Gegenteil, in Überzahl gerieten sie sogar mit 1:3 in Rückstand, ehe Florian Lüsch kurz vor dem zweiten Pausenpfiff auf 2:3 verkürzte (35.).

Im dritten Teil des Abends wurde nur noch wenig Eishockey gespielt, den es hagelte Strafen auf beiden Seiten, wobei die Islanders das Kunststück fertigbrachten, gleich drei Spieldauer- Disziplinarstrafen (Farny, Cech, Quaile) zu kassieren. Zwar konnte Michal Mlynek zehn Minuten vor Schluss noch einmal ausgleichen, aber schon im Gegenzug stellten die Indians auf 4:3, ehe sie Sekunden vor Schluss mit einem Schuss ins leere Tore den Derbysieg klarmachen.

Unterm Strich, bleibt den Islanders die Erkenntnis, dass bis zum Ligastart in zwei Wochen, noch etwas Feinjustierung nötig sein wird. So lange die Mannen, um Trainer Dustin Whitecotton, bei fünf gegen fünf ihr eigenes Spiel aufziehen, scheint die Welt in Ordnung, doch unnötige Strafen und Undiszipliniertheiten kosten am Ende eines Eishockeyspiels eben zu viel Kraft.

Schon am kommenden Freitag können die Islanders dies besser machen, wenn sie um 19.30 Uhr im Rückspiel zu Hause auf die Memmingen Indians treffen.

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