EV Lindau Islanders empfangen Selber Wölfe im Kampf um Platz 8„Mission Play-offs“: Freitag schweres Auswärtsspiel beim EV Füssen

(Foto: Betty Ockert/EV Lindau Islanders) (BETTYOCKERT)(Foto: Betty Ockert/EV Lindau Islanders) (BETTYOCKERT)
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Am Freitag, 17. Januar, um 19.30 Uhr geht es zum EV Füssen ins Bundesleistungszentrum. Und am Sonntag, 19. Januar, um 18 Uhr kommt es in der heimischen Eissportarena zum Aufeinandertreffen mit den Selber Wölfen, dem direkten Konkurrenten um Platz 8 in der Tabelle.

Schon ab dem zweiten Spieltag der Meisterrunde, ist Spannung pur garantiert. Von Tabellenplatz 10 bis 5 kämpfen alle Mannschaften um die Play-offs. Für die EV Lindau Islanders heißt dies, jedes Wochenende wird ein Highlight um die Mission Play-offs 2020.

Zunächst reisen die EV Lindau Islanders am kommenden Wochenende ins Ostallgäu. Am Freitag, 17. Januar, um 19.30 Uhr, ist die Mannschaft zu Gast im Bundesleistungszentrum beim starken Aufsteiger EV Füssen. Mit Blick auf die Hauptrundenspiele kann man sagen, dass sich beide Teams keinen Zentimeter Eis schenken werden. Die Begegnungen waren von Kampf und Leidenschaft geprägt, das eine oder andere Mal wurde es auch hitzig. Im ersten Heimspiel gab es Ende September noch eine klare 2:5-Niederlage. Doch schon beim zweiten Duell in Füssen mussten sich die Islanders nur knapp mit 2:3 geschlagen geben. Als es dann kurz vor dem Jahreswechsel einen Doppelspieltag mit Hin- und Rückspiel innerhalb von 48 Stunden gab, konnten beide Teams je einmal als Sieger vom Eis gehen. Die EV Lindau Islanders gewannen in Füssen mit 5:3 nach einem absoluten Eishockeyfight und sicherten sich mit diesem Sieg zugleich den vorzeitigen Klassenerhalt. In Lindau dann lagen die Ostallgäuer nach zwei Dritteln verdient mit 3:0 in Front. Die Islanders aber gaben nicht auf und zeigten im letzten Spieldrittel den Teamgeist, der diese Mannschaft mittlerweile erfolgreich Eishockey spielen lässt. Das Spiel ging dennoch knapp mit 3:4 verloren, war aber dennoch Werbung für den Eishockeysport.

In die Meisterrunde starteten die Füssener mit zwei Niederlagen. Im ersten Spiel unterlag man beim SC Riessersee im Duell der Altmeister mit 4:3 nach Overtime. Am Sonntag zu Hause folgte gegen die Blue Devils Weiden, nach einem Torfestival, nach 60 Minuten ein 6:7 – Indiz dafür, dass diese Mannschaft über einen ebenso guten Teamspirit verfügt wie die Islanders. Ein weiteres Plus beim EVF: Im Team der Füssener weisen schon mehr als sechs Spieler 20 Punkte und mehr in der Scorerwertung auf. Dies zeigt die Ausgeglichenheit und vor allem die Stärke der Mannschaft in der Offensive. Topscorer der Ostallgäuer ist der kanadische Importspieler Samuel Payeur, der aktuell das interne Ranking vor Dejan Vogl und Lubos Velebny anführt. Die EV Lindau Islanders müssen hier in der Verteidigung kompakt stehen, um es dem Gegner so schwer wie nur möglich zu machen. Anders als in den Spielen zuvor, müssen nach vorne die sich bietenden Chancen konsequent genutzt werden. Es steht somit ein hoch spannendes und interessantes Derby an, bei dem die Tagesform und die zu vermeidenden Strafzeiten das Spiel entscheiden könnten. Mit einer Leistung wie gegen Peiting dürfte aber auch in diesem Spiel etwas Zählbares für die Islanders herausspringen können. Das ist auch zwingend notwendig: Denn Im Kampf um Platz 8 in der Tabelle, der zur Teilnahme an den Play-offs berechtigt, ist jeder gewonnene Punkt goldwert.

Das kommende Heimspiel am Sonntag, 19. Januar, um 18 Uhr in der heimischen Eissportarena hat es in sich. Zu Gast in Lindau sind die Selber Wölfe, der direkte Konkurrent um den so begehrten Platz 8 in der Tabelle. Wie gut die spielstarken Wölfe agieren, konnte man bereits im ersten Aufeinandertreffen in Lindau schon sehen. Hier hielten die Islanders zwar bis zum letzten Drittel recht passabel mit, dann aber spielte die Mannschaft von Wölfe-Coach Henry Thom ihre ganze Klasse aus und gewannen verdient mit 4:1. Beim Aufeinandertreffen der Hauptrunde in Oberfranken nahmen die Islanders nach dem 5:3-Auswärtssieg, die Punkte mit an den Bodensee. Dort sollen die Punkte auch am Sonntagabend, nach dem dritten Aufeinandertreffen in der laufenden Saison, bleiben, will man im Kampf um Platz 8 am direkten Konkurrenten dranbleiben oder diesen so gut es geht auf Abstand halten. Dass die Islanders, mit dem Publikum im Rücken, zu Hause eine Macht sind, haben sie wiederholt unter Beweis stellen können.

Der momentane Topscorer der Wölfe ist der Kanadier Ian McDonald, der auch beim Hinspiel an drei von vier Treffern beteiligt war. Ihm folgen in der Scorerliste Richard Gelke und Lanny Gare. Zu den drei Topscorern gesellt sich auch noch Christoph Kabitzky. Bis auf Kabitzky haben alle vorher genannten schon mehr als 40 Scorerpunkte, was die Offensivqualität der Mannschaft aus Oberfranken deutlich aufzeigt. Hier wird die Devise für die Verteidigung der Islanders sein, diese Spieler nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.

Etwas turbulent waren die Dezemberwochen in Selb. Für die Oberfranken setzte es eine Negativserie, die in eine heftige 0:7-Niederlage gegen die Eisbären Regensburg gipfelte. Trainer Thom bekam im Anschluss an diese Partie öffentlich ein Ultimatum gestellt, welches er jedoch zu seinen Gunsten nutzte, die Mannschaft der Wölfe aus dieser schwierigen Phase führte, Punkt für Punkt an die Islanders heranschlich und diese schließlich am vergangenen Wochenende einholte. Vor den Freitagspielen liegen beide Teams in der Tabelle punktemäßig gleichauf. Die Selber haben aufgrund der besseren Tordifferenz und des direkten Vergleichs momentan den so wichtigen achten Platz inne.

Schlechte Nachrichten erreichten die EV Lindau Islanders noch kurz vor dem letzten Wochenende. Die Schulterverletzung von Stürmer Jan Hammerbauer stellte sich als so schwerwiegend heraus, dass er sich in dieser Woche einer Operation unterziehen musste. Dies bedeutet für ihn das vorzeitige Saisonende. 

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