EV Füssen verpasst die Pre-Play-offs3:6-Niederlage gegen Schlusslicht HC Landsberg

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War die Führung der Gäste in einer spielerisch schwachen Partie bis zur 42. Minute schmeichelhaft, so verdienten sie sich den Sieg durch eine konzentrierte Schlussphase. Es war erst der zweite Erfolg in dieser Saison. Der EVF lag nach zwei überlegenen Dritteln zurück und konnte dann nicht mehr zulegen. Zu der nicht nur in diesem Spiel schwachen Chancenverwertung gehörte diesmal auch das Powerplay.

Das torlose Unentschieden nach dem ersten Abschnitt sagte bereits viel aus. Bei allem Einsatz trat gerade auf Füssener Seite wieder das Problem des Torabschlusses klar zutage. Natürlich hatten die Gäste gerade zwischen der 10. und 13. Spielminute – in diesen Zeitraum fiel auch ein Powerplay – ihre Möglichkeiten durch Gäbelein, Charvat oder Rypar. Auf der anderen Seite scheiterte Naumann bereits früh, Nadeau bekam frei vor dem Tor keine Kontrolle über die Scheibe, den Schuss von Besl aus bester Position hielt Güßbacher. Er wehrte auch gegen den nach einem Abwehrfehler frei vor ihm auftauchenden Payeur ab. Besl setzte in Unterzahl nach einem weiteren Scheibenverlust des HCL die Scheibe knapp über das Tor, wieder Payeur traf bestens frei gespielt nur den Pfosten, Hops zielte nach Miller-Anspiel knapp vorbei.

Das Mitteldrittel brachte für die Füssener eine Überzahlsituation und weitere hochklassige Chancen. Nadeau und Besl hatten die Führung auf dem Schläger, vergaben aber. Und wie es oft so kommt macht halt dann der Gegner die Tore. Scheiterte zuvor noch Sill bei einem 2:1-Konter, so traf im Gegenzug Marek Charvat mit einem Schlagschuss von der blauen Linie zum 0:1. Und auch der nächste Angriff nur 46 Sekunden später saß durch Dominik Erdt zum 0:2. Baader traf für Füssen den Pfosten, ehe es doch Zählbares auf Füssener Seite gab. Marius Keller traf aus kurzer Distanz mit seinem ersten Saisontor zum Anschluss, und gut eine Minute später glich Marc Besl nach einem schnellen Konter aus. Die Freude währte nicht lange. Ein Powerplay nutzten die Riverkings erneut durch Charvat zum 2:3. Der Schlenzer wäre eigentlich kein großes Problem gewesen. Füssen danach wieder stark, leider aber im Auslassen der Chancen. Der freigespielte Deubler setzte die Scheibe erneut nur an den Pfosten, zwei Überzahlspiele wurden nicht genutzt, wobei Brad Miller bei seinem Solo alles bis halt auf den Abschluss richtig machte.

Miller war es auch, der gleich zu Beginn des Schlussdrittels den vierten Stangentreffer zu verzeichnen hatte. Landsberg traf dagegen fast unbedrängt nach genau zwei Minuten zum 2:4 durch Mika Reuter. Füssen antwortete noch mit guten Möglichkeiten durch Besl und Hops, dem bei einem Unterzahlalleingang aber der Puck versprang. Doch das war es dann auch. Der HCL machte in der Folge das Spiel. Reuter und Jänichen scheiterten in Überzahl knapp, ehe Nicolas Strodel von der blauen Linie durch Freund und Feind hindurch zum 2:5 traf. Das Tor war ebenso ein Sinnbild wie das 2:6 durch Kramer bei einem Konter. Wo der EVF zuvor viermal am Gestänge gescheitert war, ging hier die Scheibe vom Innenpfosten ins Netz. Vincent Wiedemann traf zumindest kurz vor Ende mit einem verdeckten Schuss zum 3:6. Nach Herausnahme des Torhüters vergaben die Füssener drei weitere große Möglichkeiten, während Strodel noch den Pfosten des leeren Gehäuses anvisierte. Erfolge wären hier aber nur noch Ergebniskosmetik gewesen.

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