EV Füssen scheitert an der eigenen Chancenverwertung0:3 beim SC Riessersee

(Foto: EV Füssen)(Foto: EV Füssen)
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Mit voller Kapelle, sprich vier kompletten Blöcken, konnte Füssen das Auswärtsspiel angehen, während die Heimmannschaft mit drei agierte. Die Anfangsphase gehörte klar dem EVF, der durch Vogl, Nadeau und Hofmann zu sehr guten Chancen kam. Erst in der siebten Minute wurde dann auch Benedikt Hötzinger gefordert, Garmisch spielte in Überzahl. Insgesamt kamen die Werdenfelser in diesem Abschnitt aber nur zu vier Torschüssen. Trotz der Füssener Überlegenheit ging es mit einem 0:0 in die Kabine.

Den zweiten Abschnitt begann der EVF mit einem Powerplay, als dann noch ein Garmischer auf die Strafbank musste war man sogar eine halbe Minute lang in doppelter Überzahl. Doch diese große Chance ließen die Schwarz-Gelben ungenutzt. In der Folge war Füssen weiter tonangebend, Martin Guth tauchte frei vor dem Gehäuse von Daniel Allavena auf, konnte den Goalie aber nicht überwinden. Nach 32 Minuten hatten Zelenka und Simon freie Schussbahn, verfehlten jedoch. Es folgte eine weitere Strafzeit gegen den SCR, und ausgerechnet hier fiel das 1:0 für das Heimteam. Ein dicker Patzer der Füssener hinter dem eigenen Tor ging voraus, der Schwede Victor Östling kam frei vor dem Tor zum Schuss und markierte den Unterzahltreffer. Zu diesem Zeitpunkt hatte nichts auf eine Führung der Gastgeber hingedeutet. Nun versuchte Garmisch nachzulegen, musste aber wieder zwei Strafminuten hinnehmen. Hier deckte der EVF das gegnerische Tor mit Schüssen ein, die Scheibe wollte aber einfach nicht ins Netz.

Auch in das Schlussdrittel startete Füssen in Überzahl, brachte aber wieder nichts Zählbares zustande. Im Gegenteil, nach einem missglückten Wechsel kam Anton Radu zum Schuss und erwischte Benedikt Hötzinger zwischen den Schienen zum 2:0. Gespielt waren 42 Minuten, Garmisch war gerade wieder neun Sekunden komplett. Dies war bereits die Vorentscheidung, denn der EVF vergab auch in der Folge alle Chancen. Vor allem bei einem weiteren Powerplay fünf Zeigerumdrehungen später brannte es gewaltig vor dem Garmischer Tor, aber alle Versuche der Schwarz-Gelben scheiterten. Insgesamt 41 Schüsse gab Füssen in diesem Spiel auf das gegnerische Tor ab, Treffer gelang kein einziger. In der Schlussphase rettete Hötzinger zunächst bei zwei Kontern, als ihn Trainer Andi Becherer bereits vier Minuten vor Ende gegen einen zusätzlichen Feldspieler ersetzte gelang Östling per Empty Net Treffer doch noch das 3:0. Riessersee erkämpfte sich diesen Sieg und profitierte von einer starken Torhüterleistung und dem Ausnutzen von zwei Füssener Abwehrschnitzern, der EVF ließ trotz seiner Überlegenheit über weite Strecken die letzte Konsequenz vor dem gegnerischen Tor vermissen und konnte insgesamt sechs Überzahlspiele nicht nutzen. Die Möglichkeit zur Revanche gibt es bereits am Sonntag um 18 Uhr, wenn es in der BLZ-Arena vor großer Kulisse zum Rückspiel kommt.


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