Es ist Derby-Zeit – Gladiators zu Gast beim EHC KlosterseeErding Gladiators

Es ist Derby-Zeit – Gladiators zu Gast beim EHC KlosterseeEs ist Derby-Zeit – Gladiators zu Gast beim EHC Klostersee
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„Es ist Derby-Time“, sagt Gladiators-Coach John Samanski vor der Partie in Grafing. „Es wird eine Derby-Atmosphäre herrschen, und diese Atmosphäre müssen und werden wir annehmen.“ Dass die Grafinger vergangenes Wochenende gegen Bayreuth mit 0:6 und 0:5 Toren zwei deftige Schlappen einstecken mussten, erklärt sich für Samanski ganz einfach: „Da war Klostersee stark ersatzgeschwächt, Torwart Morczinietz war nicht dabei, Möhle und Elias haben ebenfalls das ganze Wochenende gefehlt, und Warda war am Sonntag gesperrt.“ Wer von diesen Spielern mit dabei sein wird, wisse er nicht, aber das sei ihm auch egal, denn „Derby ist Kampf, und da müssen wir bereit sein“.

Dass seine Truppe vergangenen Sonntag bei der 3:6-Niederlage in Weiden nicht bereit gewesen sei, wolle er so nicht stehen lassen. „Es war kein großartiger Tag von uns, aber wir waren immer dran“, erklärt der Erdinger Trainer. „Weiden hatte schon am Freitag gezeigt, dass sie wollen, und am Sonntag waren sie einfach ein wenig hungriger nach dem Sieg.“ Er nimmt die Niederlage auch nicht weiter tragisch, „denn wir mussten irgendwann mal wieder verlieren und Weiden musste irgendwann mal wieder gewinnen“. Für ihn ist klar: „Weiden wird nicht Letzter.“

In welcher Besetzung Samanski sein Blöcke in Grafing aufbietet, könne er noch nicht sagen. Eins ist jedoch sicher: Chris Cahill kann wegen einer Leistenverletzung nicht spielen und fällt wahrscheinlich auch noch am Sonntag aus. Alex Gantschnig und Michael Trox sind ebenfalls angeschlagen, doch hofft der Coach auf ihren Einsatz. Aber Vorsicht ist angesagt. Im Zweifel sollen sie pausieren. „Lieber verzichte ich mal ein Wochenende auf einen Spieler, als dass die Verletzung schlimmer wird und er sechs Wochen ausfällt“, sagt Samanski. Im Tor kann und wird er beim Auswärtsderby auf Förderlizenzspieler Marco Eisenhut zurückgreifen.

Wie es am Sonntag gegen Selb aussieht, darüber macht sich der Trainer im Moment noch keine Gedanken. „Selb ist die Top-Mannschaft der Liga, und eigentlich haben wir gegen die Wölfe nichts zu verlieren“, glaubt Samanski. „Auf alle Fälle wollen wir uns daheim exzellent präsentieren.“