Erst nach Straubing, dann daheim gegen DeggendorfERV Schweinfurt

Erst nach Straubing, dann daheim gegen DeggendorfErst nach Straubing, dann daheim gegen Deggendorf
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Die Niederbayern, die momentan mit nur neun Punkten das Tabellenende der Oberliga Süd zieren, mussten in den vergangenen Wochen aufgrund akuter Probleme mit dem Stadion Ihre Trainingseinheiten sowie Heimspiele auswärts absolvieren. Ein Umstand, den Coach Jan Benda natürlich nicht optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison bot. Doch in einer gemeinsamen Aktion mit Politik und Wirtschaft, wurde das Hallendach abgerissen und in Rekordzeit von knapp drei Wochen ein neues Hallendach aufgebracht. Voraussichtlich Ende November kann Fire seine Heimspiele dann wieder in Deggendorf anstatt in Straubing austragen.

Der bisherige Saisonverlauf der Niederbayern weist Licht und Schatten auf. Besiegte man am ersten Spieltag zuhause die Tölzer Löwen noch mit 7:3, so musste man anschließend sechs Niederlagen am Stück einstecken, wobei vor allem die Packungen gegen Weiden (2:7), Erding (0:8) und Regensburg (2:7) für großen Unmut unter den Anhängern führte. Wenn das Team jedoch sein wahres Potential abruft, kann man wohl jeden Gegner schlagen. So überraschte man vor der Deutschland-Cup-Pause mit einem Sieg über den EC Peiting und hatte auch den Tabellenführer Freiburg am Rande einer Niederlage (4:5). Im Tor verpflichtete man diese Woche noch kurzfristig Louis-Vincent Albrecht, der für eine weitere Absicherung im Falle einer Verletzung von Nr. 1 Goalie Sandro Agricola dienen soll. In der Verteidigung wohl der prominenteste Spieler im Kader der Niederbayern ist Trainersohn Jan Benda jun. 1972 in Reef, Belgien geboren, absolvierte der Rechtsschütze in seiner bisherigen Karriere fast 400 Spiele in der höchsten tschechischen Liga, 48 Spiele in der DEL und neun Spiele in der besten Liga der Welt, der NHL. Zudem trug er in 103 Spielen das Deutsche Nationaltrikot. Im Sturm wird mit Andrew Schembri ebenfalls ein Leistungsträger nach Verletzung wieder in das Team von Fire zurückkehren. Dazu gesellt sich mit Stefan Ortlof ein gebürtiger Augsburger, der nach einem DEL-Jahr bei den Straubing Tigers, in bisherigen 10 Spielen bereits 16 Scorerpunkte verbuchen konnte.

Die Mighty Dogs nutzten die Pause um die doch recht leeren Akkus wieder aufzuladen und Verletzungen komplett auszukurieren. So wird Trainer Jukka Ollila am Wochenende auf seinen fast kompletten Kader zurückgreifen können, denn mit Verteidiger Jakub Voijta kehrt der letzte Langzeitverletzte nach überstandener Verletzung zurück ins Team. Dazu kann er wieder mit Markus Koch und Michele Amrhein planen. Zusätzlich reagierten die Verantwortlichen auf die schwere Verletzung von Torwart Benjamin Dirksen und verpflichtete mit Martin Fous einen erfahrenen Goalie, der bereits höherklassige Erfahrung verfügt. Die fehlende Spielpraxis soll er bereits im Hinspiel gegen Deggendorf sammeln und seinen ersten Einsatz absolvieren. Somit stehen Ollila an diesem Wochenende zehn Stürmer und sieben Verteidiger zur Verfügung, wobei Schahab Aminikia wieder in der Verteidigung eingesetzt wird. Denn der 25-Jährige überzeugte in den letzten Spielen auf dieser Position.

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Oberliga Süd Meisterrunde

Freitag 17.01.2020
EV Füssen Füssen
6 : 1
EV Lindau Lindau
Selber Wölfe Selb
5 : 4
EC Peiting Peiting
Deggendorfer SC Deggendorf
2 : 1
SC Riessersee Riessersee
ECDC Memmingen Memmingen
2 : 0
Blue Devils Weiden Weiden
Eisbären Regensburg Regensburg
5 : 3
Starbulls Rosenheim Rosenheim
Sonntag 19.01.2020
Starbulls Rosenheim Rosenheim
- : -
EV Füssen Füssen
EC Peiting Peiting
- : -
Deggendorfer SC Deggendorf
SC Riessersee Riessersee
- : -
ECDC Memmingen Memmingen
EV Lindau Lindau
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Selber Wölfe Selb
Blue Devils Weiden Weiden
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Eisbären Regensburg Regensburg
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