Erdinger Eishalle stand nach Sieg über Freiburg KopfErding Gladiators

Die Gladiators feiern den Einzug in die Play-offs. (Foto: Verein)Die Gladiators feiern den Einzug in die Play-offs. (Foto: Verein)
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Vor der Saison war die Truppe von Trainer John Samanski von den so genannten Experten wieder auf den letzten Rang gesetzt worden, wie schon in den beiden Jahren davor, doch wurden alle Skeptiker Lügen gestraft. Alleine der Auftritt am vergangenen Wochenende war unglaublich. Da ging es gegen die Spitzenteams aus Peiting und Freiburg, gegen die in dieser Saison in sechs Spielen gerade mal ein Punkt eingefahren worden war, und dann holte die Mannschaft das Maximum von sechs Zählern. Wann das letzte Mal in Peiting gewonnen worden war, daran kann sich keiner mehr erinnern, und diesmal gab es ein deutliches 5:1. „Die Mannschaft hat sich hundertprozentig an den Spielplan gehalten“, lobte der Coach. „Wir mussten nur das erste Drittel überleben, das haben wir geschafft, und in drei Unterzahlsituationen kein Gegentor kassiert, auch wenn es ein paar prekäre Situationen gab.“ Außerdem habe seine Mannschaft die gegnerischen Schlüsselspieler neutralisiert und Torwart Patrick Ashton „exzellente Saves“ gehabt. Samanskis Fazit: „Das war ein exzellentes Spiel von uns, und wir nehmen die drei Punkte gerne mit.“

Die Ausgangsposition vor dem Freiburg-Spiel war damit klar: Bei einem Sieg sind die Gladiators durch, egal wie die Konkurrenz spielt. Und die Mannschaft tat dem Coach den Gefallen, gewann 5:3, trotz eines schwachen ersten Drittels und einem 0:2-Rückstand. „Da hat uns Freiburg gezeigt, wie man’s macht“, erklärte Samanski. „Ich habe der Mannschaft gesagt, wir dürfen nicht nachlassen und brauchen dringend ein Tor, egal wie.“ Stürmisch angefeuert von den Fans drehten die Gladiators die Partie, wirkten wie verwandelt nach dem Anschlusstor von Florian Zimmermann. „Wir sind eine Momentum-Mannschaft“, sagte der Trainer. „Dann waren wir bissig und wollten den Sieg.“

Als der Erfolg und damit die Play-offs unter Dach und Fach waren, „zerrten“ die Eishockey-Chefs Bernd Karbach und Georg Kern ihren Trainer aufs Eis, der von den Fans stürmisch gefeiert wurde und auch tosenden Applaus bekam, als er anschließend bei der Pressekonferenz erschien. „Ich habe eine hammermäßige Mannschaft“, lobte Samanski, übers ganze Gesicht strahlend, und versprach, dass sein Team auch in den beiden letzten Punktspielen in Füssen und gegen Bad Tölz noch gute Arbeit abliefern werde. „Da sind wir in der Verantwortung den Fans gegenüber, die ins Stadion kommen und dafür bezahlen“, sagte Erdings Banden-Chef. „Wir wollen gute Leistungen bringen – in den letzten beiden Spielen und in den Play-offs sowieso. Vielleicht können wir die Euphorie ja mitnehmen.“

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