Erding fordert den EHC WaldkraiburgGladiators sind der nächste Gegner

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Der Druck für die Löwen ist nach den bisherigen Auftritten in der Verzahnungsrunde unverändert groß und der Gegner verspricht spannende Partien.

Eines eint den EHC Waldkraiburg und die Gladiators aus Erding in dieser Verzahnungsrunde bislang nämlich: Man weiß nie, was einen in den Spielen erwartet. Legten die Löwen zum Auftakt in Dorfen eine Bruchlandung hin, gab es in Spiel zwei gegen Passau eine Steigerung und den ersten Sieg. Dieses Niveau konnte dann gehalten werden und es folgte ein Penalty-Sieg beim bislang besten Team in Landsberg, nur um dann gegen Memmingen wieder einen Rückschlag zu erleiden. „Wir müssen uns deutlich stabiler präsentieren. In jedem Spiel von Beginn an bereit sein und 60 oder 65 Minuten alles abrufen. Sonst kannst du in dieser Runde keine Spiele gewinnen“, fordert darum jetzt EHC-Coach Rainer Zerwesz.

Der TSV Erding zeigt bisher ebenfalls gerne in jedem Spiel ein anderes Gesicht. Das erste Spiel der Verzahnung ging für den Bayernliga-Sechsten in Memmingen mit 1:4 verloren, Partie zwei zuhause gegen Dorfen konnte nicht nur mit 6:4 gewonnen werden, sondern auch Lukas Miculka  wurde aus dem Spiel genommen. In Passau ging man letzten Freitag mit 2:5 unter und hatte 16 Mal mehr Strafminuten als der Gastgeber, am vergangenen Sonntag unterlag man trotz guter Leistung zuhause gegen Landsberg mit 2:4. In dieser Gruppe könne Jeder Jeden schlagen, erklärte Erdings Trainer Thomas Vogl nach dem Duell mit den Riverkings aus Landsberg und so rechnet sich der Übungsleiter der Gladiators sicher auch etwas gegen die inkonstanten Industriestädter aus.

„Klar, in jedem Spiel in der Verzahnungsrunde kann alles passieren“ weiß auch Löwen-Trainer Zerwesz. „Es geht komplett bei Null los und die Top-Teams der Bayernliga sind auf dem gleichen Niveau wie die hinteren Oberligisten. Mit dem feinen zusätzlichen Unterschied, dass sie nach vielen Erfolgen mit Euphorie kommen und topmotiviert sind“ so Zerwesz weiter. Bestens zu sehen im aktuellen Tableau: In der Tabelle der Verzahnungsgruppe B liegt Landsberg weiterhin auf Platz 1 mit 10 Punkten aus vier Spielen. Dahinter folgen Memmingen mit neun, Passau mit sechs und die Löwen mit fünf Punkten. Mit jeweils drei Punkten stehen Dorfen und Erding auf den letzten beiden Rängen und damit dürfte klar sein, dass der EHC auf dem Weg zum Klassenerhalt gegen Erding eigentlich die Maximalausbeute holen sollte, um noch vorne bei der Musik dabei zu sein. „Wir haben von Beginn an gesagt, dass wir alles für den Klassenerhalt geben wollen. Wir wollen ins Viertelfinale- und zwar mit Heimrecht – und dann in die Runde der letzten vier“ erklärte Rainer Zerwesz. „Um das zu erreichen, müssen wir uns steigern. Und zwar deutlich. Ich hoffe, dass die Fans uns die Treue halten und uns nach vorne peitschen, damit wir wieder wie im Vorjahr in die Erfolgsspur finden, Selbstvertrauen tanken können und erfolgreich sein können.“

Bester Stürmer der Erdinger in der Bayernliga-Vorrunde war Philipp Michl, den die Gladiators während der Saison wieder aufs Eis holten und der zuletzt für Oberligist Landshut aufgelaufen war. In 20 Vorrundenspielen verbuchte der 29-Jährige in Erding 32 Scorerpunkte (18 Tore), in der Verzahnung kam er bisher in allen Spielen auf drei Tore und drei Assists. Doch auch die Herren Florian Zimmermann, Daniel Krzizok, Ex-Löwe Timo Borrmann und Marco Deubler darf man nicht aus dem Auge verlieren, zusammen erzielten sie in der Vorrunde 46 und damit knapp die Hälfte aller 109 Erdinger Tore.

Zum Spiel nach Erding am Sonntag soll wieder ein Fanbus rollen. Treffpunkt wird am 4. Februar um 16.15 Uhr an der Raiffeisen Arena sein und der Fahrpreis liegt je nach Teilnehmerzahl zwischen 9 und 12 Euro. Anmelden kann man sich in der Geschäftsstelle des EHC im Stadion, per Facebook-Direktnachricht an den EHC oder per Email an [email protected].


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