ERC Sonthofen beendet Qualifikationsrunde auf Rang einsNun beginnen die Play-offs

Gute Laune bei Filip Stopinski und Co. (Foto: Sabrina Füß/ERC Sonthofen)Gute Laune bei Filip Stopinski und Co. (Foto: Sabrina Füß/ERC Sonthofen)
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Beide Teams begannen abwartend, ohne richtige Torchancen herauszuspielen. In der fünften Minute Aufbaufehler bei den Bulls. Dies nutzten die Grafinger sofort eiskalt aus: Gaschke mit dem 1:0-Führungstreffer. Doch die Bulls schlugen direkt zurück. Nur 25 Sekunden später der Ausgleich durch eine feine Einzelleistung von Edgars Homjakovs. Doch erneut waren nur wenige Sekunden gespielt, da fiel der nächste Treffer. Quinlan mit dem Versuch von der Blauen und dieser ging direkt ins Netz hinter Christian Schneider. Doch wieder schlug der ERC wenig später zurück. Marc Sill markierte in der sechsten Spielminute das verdiente 2:2. Im Anschluss Sonthofen das tonangebende Team, Klostersee immer wieder bei vereinzelten Kontern gefährlich. Doch beim 2:2 sollte es bis zum Drittelende bleiben.

Im zweiten Drittel begannen die Grafinger noch zwanzig Sekunden in Überzahl. Kurz nach Ende des Powerplays fiel dann doch noch das 3:2 für die Bulls. Nur weitere zwei Minuten später der nächste Rückschlag für den ERC. Quinlan baute die überraschende Führung auf 4:2 aus. Danach ersetzte Konstantin Kessler Christian Schneider im Tor des ERC. Zu diesem Zeitpunkt die Bulls ungeordnet und ein ordentlicher Spielaufbau sollte zunächst nicht mehr gelingen. Nach 30 Minuten fing sich das Team von Martin Ekrt aber wieder und dominierte fortan das Spiel. So war es erneut Edgars Homjakovs, der auf 3:4 verkürzte. Wenige Minuten später der Ausgleich durch Jörg Noack. Jetzt Sonthofen das deutlich bessere Team. Sie schnürten die Grafinger immer wieder in deren Drittel fest. In der 37. Minute der verdiente Führungstreffer. Philipp Sander mit einer schönen Ablage auf Manuel Malzer und dieser fackelte nicht lange und traf zur 5:4-Führung. Im Anschluss hätten die Bulls das Ergebnis noch ausbauen können, taten sie aber bis zum Drittelende nicht mehr.

Kurz nach der Drittelpause diesmal der ERC erfolgreich: Adam Skala mit der 6:4-Führung. Nun die Bulls am Drücker, Klostersee fast nur noch im eigenen Drittel. Dennoch musste Konstantin Kessler in der 53. Minute hinter sich greifen. Einen der wenigen Konter schloss erneut Quinlan zum 6:5 ab. Doch dann kamen die Minuten von Filip Stopinski. Zwischen der 55. und 59. Minute markierte er einen lupenreinen Hattrick und schraubte das Ergebnis auf 9:5 hoch, was auch den Endstand markierte.

In der anschließenden Pressekonferenz war Martin Ekrt erneut stolz auf sein Team: „Die Mannschaft hat heute erneut Charakter gezeigt, trotz der Rückstände. Wir wollen sportlich auf jeden Fall in der Oberliga bleiben und hoffen sehr, dass auch das Finanzielle klappen wird.“


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