„Endspielstimmung“ – die Vorentscheidung um Platz vier

„Endspielstimmung“ – die Vorentscheidung um Platz vier„Endspielstimmung“ – die Vorentscheidung um Platz vier
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Sieben Punkte trennen beide Teams derzeit, die Niederbayern haben aber haben noch zwei Spiele Rückstand – bis auf einen Zähler könnte der Vorsprung theoretisch schmelzen. Somit steht den Wölfe ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel ins Haus. Ein Sieg muss her, um den Kontrahenten weiter auf Distanz zu halten. Platz Vier bleibt schließlich weiter das erklärte Ziel, das man in den noch ausstehenden acht Partien der Hauptrunde unbedingt erreichen möchte, um in der Best-of-Five-Serie der ersten Play-off-Runde Heimvorteil genießen zu können.

Doch wer hätte das noch vor ein paar Wochen gedacht, dass Deggendorf der große Kontrahent werden könnte. Mit der Trennung von Trainer Norbert Weber konnte unter Kim Collins eine tolle Aufholjagd hingelegt, der Sprung bis auf Rang fünf Tabelle geschafft werden. Fünf Siege aus den letzten sechs Begegnungen belegen die aktuelle Stärke des Teams.

Knapp waren auch bislang alle drei Duelle zwischen den Wölfen und Fire. In Deggendorf ging es jeweils ins Penaltyschießen bzw. in die Verlängerung – zuvor gaben aber zum einen die Holden-Schützlinge, zum anderen aber auch Deggendorf jeweils eine 3:0-Führung wieder her. Zuhause wurde es für den VER ein hart umkämpfter 4:3-Erfolg. Die Holden-Schützlinge sollten aus den bisherigen Vergleichen bestens gewarnt sein. Gefahren lauern über die volle Distanz von 60 Minuten. „Oder auch bis zu 65 Minuten“, erinnert der Trainer an die Schlusssekunden in Bad Tölz, als Keeper Stephen Ritter ein schwerer Patzer passierte und der tolle Kampf der Mannschaft gegebenenfalls nicht noch mit einem weiteren Punkt belohnt wurde. Holden ging über diese Schwächen, aber auch über die Mängel des vergangenen Heimspiels, als man binnen kürzester Zeit zwei Gegentreffer bei eigener Überzahl kassierte, hart ins Gericht: „Von Anfang bis zum Ende muss ich mich zu 100 Prozent konzentrieren“, lautet die Erfolgsformel!

So auch am Sonntag, wenn die Reise zum Spitzenreiter EC Peiting ansteht. Bislang konnten die Wölfe dort noch nichts holen. Mit 5:9 wurde in der Hinrunde verloren, lag dort nach zwei Spieldritteln aber auch schon 1:9 hinten. Da erinnert man sich lieber an die Spiel in Selb, wo der VER das Eis jeweils nach Penaltyschießen als Sieger verlassen konnte. Schwer wird es allemal beim Tabellenführer, der die wenigsten Gegentore in der Liga kassierte und allmählich auch offen über einen Aufstieg in die  zweite Bundesliga nachdenkt.

Trikots für die Play-offs

Die Selber Wölfe kämpfen noch um den vierten Tabellenplatz, um in den Play-offs Heimvorteil genießen zu können. Für die Play-Offs selbst wollen sich die VER-Cracks aber besonders wappnen. Dies in Form extra gestalteter Heimtrikots. Thomas Sticht von der Firma „medienimpuls GmbH“ in Wunsiedel zeichnet sich für die leicht veränderte Variante der Trikots aus, hat da natürlich wieder seine Kreativität einfließen lassen. „Die Idee dahinter ist eine Ritterrüstung, die zusätzlich Schutz und Kraft geben soll und das kämpferische Herz eines jeden VER-Ritters kommunizieren soll“, erklärt er. Weiterer Clou neben der Aufschrift „Oberliga Play-offs“ ist der Gedanke, dass sich jeder Fan gegen Namen mit auf das offizielle Trikot aufbringen lassen kann. Dies für 20 Euro! Eine wohl einmalige Gelegenheit. Als Bonus dafür erhält der Fan auch 10 Euro Rabatt beim Kauf eines Play-off-Fantrikots.

Sowohl der Namenaufdruck als auch die Bestellung der Fantrikots – selbiges ist natürlich auch unabhängig des Namenaufdrucks möglich – ist zeitlich bis zum 5. Februar befristet und nur gegen komplette Vorab-Bezahlung möglich. Informationen dazu gibt es in der Geschäftsstelle des VER Selb und im Fanshop bei den Heimspielen am 27. Januar und am 5. Februar.

Der Entwurf des Trikots selbst ist in kürze auf der Webseite des Vereins unter selber-woelfe.de ersichtlich.


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