Eishockey-Stakkato in FreiburgEHC Freiburg

Eishockey-Stakkato in FreiburgEishockey-Stakkato in Freiburg
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Die beiden Partien markieren die Spiele sechs und sieben seit dem 20. Dezember, sprich: in einem Zeitraum von 17 Tagen. In anderen Sportarten mag eine solche Kadenz – gerade in den Weihnachtsferien – kaum denkbar erscheinen; im Eishockey dagegen verspricht sie den ersten Saisonhöhepunkt vor den Play-offs: Die Spiele rund um Weihnachten und Neujahr gelten im deutschen Eishockey als sportlich mitunter weichenstellend und überdies als zuschauerträchtig und spektakulär.

In beiden Zusammenhängen kann der EHC Freiburg ein überaus erfreuliches Zwischenfazit ziehen: In der Weihnachtszeit 2013/14 wurden die bisherigen drei Heimspiele gegen Selb (4:2), Füssen (7:1) und zuletzt Peiting (4:3 nach Penaltyschießen und nach einem 0:3-Rückstand) allesamt gewonnen, was den zweiten Tabellenplatz festigte. Nach der überraschenden Heimniederlage der Selber Wölfe gegen Bad Tölz beträgt der Rückstand auf den übermächtig erscheinenden Spitzenreiter aus dem Fichtelgebirge sogar nur noch zwei Zähler. Die junge Freiburger Mannschaft, die zum überwiegenden Teil aus Amateuren besteht, hat sich also auch unter der Hochfrequenz-Belastung der zurückliegenden Tage und Wochen prächtig geschlagen.

Dies scheint dem Sportpublikum in Südbaden nicht entgangen zu sein: Es verbesserte zuletzt dreimal in Folge die Zuschauer-Bestmarke der laufenden Saison: Gegen Selb strömten 1675 Anhänger in die Franz-Siegel-Halle, gegen Füssen 1817 und gegen Peiting gar 2376. Da auch gegen Deggendorf ein ansprechender Besuch im Bereich der 2000er-Marke nicht ausgeschlossen werden kann, sei den Eishockeyfans an dieser Stelle noch einmal eine zeitige Anreise ans Herz gelegt. Durch die weiterhin angespannte Verkehrssituation im Freiburger Westen und durch die Angewohnheit vieler Zuschauer, erst kurz vor dem Eröffnungsbully zu kommen, haben sich zuletzt lange Schlangen vor den Kassenhäuschen gebildet.

Der Gast aus Deggendorf hat sich am Montag mit 4:3 nach Verlängerung in Schweinfurt durchgesetzt. In der Tabelle rangiert Deggendorf Fire gerade auf dem zehnten Rang, hat aber Platz acht – und damit die Play-off-Qualifikation – noch längst nicht aus den Augen verloren; das macht die Niederbayern zu einem unberechenbaren, gefährlichen Gegner. Wie spannend das Kräftemessen am Freitag werden kann, zeigt auch ein Blick auf die bisherigen Aufeinandertreffen der beiden Vereine: In Deggendorf konnte sich der EHC Freiburg zweimal knapp durchsetzen (5:4, 3:2), beim ersten Match im Breisgau stand es nach 60 Minuten 1:1, ehe David Appel mit seinem Overtime-Treffer die spannende Partie doch noch zu Gunsten der Wölfe entschied.

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