Eisbären werden von den Blue Devils im ersten Abschnitt zerlegtRegensburg unterliegt mit 5:7

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Eigentlich wollten die Eisbären vor der Partie ihren siebten Tabellenplatz festigen und den Abstand zu den Weidenern ausbauen, doch es kam alles ganz anders.

So lagen die Eisbären nach dem ersten Drittel mit 1:6 gegen die Blue Devils zurück und hatten ihren Spielbetrieb nach der Charakterfrage von Igor Pavlor scheinbar vollkommen eingestellt. Jeder Schuss der Gäste war ein Treffer und besonders die erste Weidener Sturmformation, um Josef Straka, Martin Heinisch und Vitali Stähle spielte mit den Regensburgern Katz und Maus. Den Torreigen eröffnete in der dritten Minute dann auch Straka, als er EVR-Goalie Peter Holmgren mit einer schönen Bewegung düpierte. Der Deutsch-Schwede im Kasten der Eisbären verlängerte im Laufe der Woche seinen Vertrag bis zum Jahr 2020 und soll nach überstandener Verletzungspause vor den Play-offs die nötige Spielpraxis sammeln. Die Gäste präsentierten sich nach der frühen Führung angriffslustig und als Vitali Stähle (5.) und Matt Abercrombie (8.) mit ihren Treffern nachlegten, war es mit der anfänglich guten Stimmung in der Donau Arena vorbei. In der zwölften Minute war es erneut Straka, der einen Schuss von Petr Heider ins Regensburger Gehäuse abfälschte und spätestens als Matt Abercrombie völlig ungestört zum 5:0 aus Weidener Sicht vollendete (16.) war das treue Regensburger Publikum bedient. Zwar gelang Yannick Baier in der 17. Minute das erste Tor für die Eisbären, doch nur Sekunden später war es wieder Straka, der auf 6:1 erhöhte (18.). Die Regensburger Akteure wurden nach dieser Demontage mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Kabine verabschiedet und zurück blieben fassungslose Mienen.

Im zweiten Abschnitt ließen es die Gäste etwas ruhiger angehen und bei doppelter Überzahl markierte Tomas Gulda das 2:6 (30.). Die verbliebene Strafzeit nutzten die Regensburger dann gleich noch einmal. Diesmal war Kevin Schmitt erfolgreich (31.). Danach agierten die Hausherren aber wieder viel zu behäbig, anstatt noch einmal alles nach vorne zu werfen und den Abstand zumindest auf zwei Tore zu verkürzen.

Auch im letzten Drittel warteten die Regensburger Anhänger vergeblich auf das große Aufbäumen ihres Teams. In der 44. Minute erstarb dann ohnehin die letzte Hoffnung, als Marco Pronath der siebte Gästetreffer gelang. Die Eisbären könnten durch die Tore von Nikola Gajovsky (45.) und Jason Pinizzotto (60.) zwar noch einmal Ergebniskosmetik betreiben, doch am herben Rückschlag im Kampf um Platz 7 änderten auch diese Treffer nichts mehr. So blieben am Ende viele Fragen offen, denn selbst die hartgesottensten EVR-Fans werden sich wohl nur schwerlich an ein derartiges Eröffnungsdrittel erinnern. Am Sonntag reisen die Eisbären nach Sonthofen. Spielbeginn im Allgäu ist um 18 Uhr.

Michael Pohl

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