Eisbären Regensburg ziehen ins Halbfinale ein5:3-Sieg gegen Memmingen im entscheidenden Spiel

Constantin Ontl machte den Sack für die Eisbären Regensburg mit seinem Treffer zum 5:3 zu. (Foto: dpa/picture alliance/nordphoto)Constantin Ontl machte den Sack für die Eisbären Regensburg mit seinem Treffer zum 5:3 zu. (Foto: dpa/picture alliance/nordphoto)
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Von Beginn an entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie und die Eisbären erspielten sich ein deutliches Chancenplus. Doch wie so oft in dieser Serie nutzten die Hausherren die sich bietenden Chancen zunächst nicht. In der 8. Minute war es dann aber doch so weit. Nikola Gajovsky zog trocken ab und ließ Gästegoalie Joey Vollmer keine Chance. Die Regensburger drängten auf den zweiten Treffer, blieben jedoch im Abschluss zu harmlos. So kam es, wie es kommen musste. Der erste wirklich gefährliche Angriff der Gäste führte gleich zum Torerfolg. Jonas Wolter wurde nicht energisch genug attackiert und schloss zum Ausgleich ab (19.). Nur Sekunden später hätten die Indians dann sogar in Führung gehen können, doch Eisbären-Goalie Peter Holmgren entschärfte die Situation.

Im zweiten Drittel blieb die Partie hochdramatisch. Die Eisbären gaben alles und versuchten immer wieder Gästegoalie Joey Vollmer zu überwinden. Dieser präsentierte sich mal wieder von seiner besten Seite und parierte alle sich bietenden Gelegenheiten der Eisbären. In der 33. Minute zeigte Nikola Gajovsky dann einmal mehr sein ganzes Können. Wenn es mit der Brechstange nicht geht, dann eben auf die filigrane Weise. In unnachahmlicher Manier zog er in die Mitte und verlud Vollmer zum 2:1. Kurz darauf erwies Nikolaus Meier seiner Mannschaft einen Bärendienst, als er Eisbären-Stürmer Richard Divis mit einem groben Stockschlag zu Fall brachte und dafür eine 5-plus-Spieldauer-Strafe aufgebrummt bekam. Profitieren konnten davon allerdings zunächst die Gäste. Peter Donat traf mit dem 2:2 in der 40. Minute mitten ins Eisbärenherz und sorgte dafür, dass die Memminger die psychologischen Trümpfe wieder auf ihrer Seite hatte. Max Kaltenhauser schickte erneut die erste Formation auf das Eis und diese behielt einen kühlen Kopf. Mit einem Doppelschlag in den letzten dreißig Sekunden sorgten die Regensburger für einen Paukenschlag. Zuerst war Richard Divis mit einem satten Schlagschuss erfolgreich und dann fälschte Tomas Schwamberger einen Schuss von Petr Heider in die Maschen ab.

Mit einer 4:2-Führung für die Eisbären ging es ins letzte Drittel, doch es sollte noch einmal dramatisch werden. Nach einem völlig überflüssigen Foul von Andreas Geigenmüller durften sich die Gäste noch einmal im Powerplay üben und bekamen wieder Oberwasser. Kurz nachdem Geigenmüller auf die Fläche zurückkehrte, gelang den Gästen tatsächlich der 3:4-Anschlusstreffer. Erneut war es Jonas Wolter, der für die Gäste traf. Jetzt begann das große Zittern, doch die Eisbären ließen keine große Chance mehr zu. Als Jochen Vollmer die Eisfläche verließ, war es Constantin Ontl, der mit seinem Treffer zum 5:3 den Deckel draufmachte (60.). Nach der Schlusssirene fiel die ganze Last von den Eisbären ab und der Jubel kannte keine Grenzen mehr. Am Samstag geht es gleich mit dem Halbfinale weiter. Dann sind die Höchstadt Alligators in der Donau-Arena zu Gast.


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