Eisbären Regensburg verlieren auch gegen Weiden2:3 nach Verlängerung

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Von Anfang an war mächtig Sand im Getriebe und ein Spielfluss war bei den Eisbären nicht zu erkennen. Schon der Beginn spielte den Weidenern in die Karten. So vertändelte die Regensburger Hintermannschaft unbedrängt den Puck und Matt Abercrombie musste freistehend nur noch einschieben (7.). Zwar gelang Nikola Gajovsky aus dem Gewühl heraus der Ausgleich (8.), besser wurde das Spiel der Hausherren dadurch aber nicht. Kurz darauf folgte aufgrund von mangelnder Eisqualität eine minutenlange Unterbrechung, ehe der erste Abschnitt zu Ende gespielt wurde. Peter Flache war kurz vor der Drittelsirene für die Regensburger erfolgreich und markierte das 2:1 aus dem Slot (19.).

Nach dem Seitenwechsel waren die Eisbären dann stellenweise vollkommen von der Rolle. Sie ließen die Gäste nach Belieben kombinieren und bis auf wenige Ausnahmen war auch nichts mehr vom bisher stets vorhandenen Kampfgeist zu sehen. So hatten die Regensburger Glück, dass der Treffer von Herbert Geisberger in der 32. Minute das einzige Gegentor im zweiten Drittel blieb.

Auch im letzten Abschnitt brachten die Eisbären keine Ordnung ins Spiel. Immer wieder wurden sie von den Gästen ausgekontert und diese ließen selbst beste Chancen ungenutzt. Wenige Sekunden vor Ende der Partie wurde EVR-Stürmer Richard Divis in bester Einschussposition gelegt, doch der Pfiff von Ulpi Sicorschi blieb aus. Divis beschwerte sich lautstark und wurde prompt mit einer Strafzeit belegt. In der Verlängerung nutzten die Gäste diese Chance eiskalt aus und bereits nach sechs Sekunden war es Martin Heinisch, der wieder einmal völlig alleingelassen wurde und Peter Holmgren problemlos zum 3:2 überwand. Die Regensburger müssen damit auch ihre Spitzenposition an die Peitinger abtreten und in den nächsten Wochen aufpassen, dass der Weg nicht noch weiter nach unten geht.

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