Eisbären Regensburg kassieren gegen Weiden deutliche 4:8-HeimschlappeBlue Devils erreichen die Meisterrunde

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Entsprechend engagiert gingen die Gäste auch zu Werke und bereits in der 4. Minute machte Philipp Siller das 1:0 perfekt. Richard Divis glich für die Eisbären aus (9.), ehe es in den Schlussminuten des ersten Abschnitts turbulent wurde. Zunächst einmal war es Marco Pronath, der die Blue Devils erneut in Front brachte (19.), ehe Peter Flache nur Sekunden später der Ausgleich gelang (20.). Der nächste Gästeangriff war wieder von Erfolg gekrönt. Marco Schreyer traf zum 3:2 für die Mannen von Ken Latta. Zusammen mit der Schlusssirene des ersten Drittels zappelte die Scheibe dann wiederum im Weidener Tornetz, doch Hauptschiedsrichter Goran Noeller verwehrte dem Tor die Anerkennung, da die Scheibe erst nach Ablauf der ersten zwanzig Minuten die Torlinie überquerte.

Auch im zweiten Drittel ging es munter weiter. Zunächst einmal erhöhten die Blue Devils auf 4:2, nachdem ein Schuss von Adam Schusser vom Plexiglas abprallte, übers Tor sprang und vom Rücken von EVR-Goalie Raphael Fössinger den Weg ins Tor fand (26.). Damit war auch der Arbeitstag des nicht immer ganz sattelfesten Torhüters gelaufen und Peter Holmgren nahm fortan seinen Platz ein. Doch auch der Deutsch-Schwede strahlte im weiteren Verlauf des Spiels nicht die nötige Sicherheit aus. In der 32. Minute meinte es dann Goran Noeller gut mit den Gästen und verhängte zwei fragwürdige Strafzeiten gegen die Eisbären. Tomas Rubes ließ sich nicht lange bitte und sorgte mit dem 5:2 für die Vorentscheidung. Zwar gelang den Eisbären kurz darauf bei angezeigter Strafe der vermeintliche Ausgleichstreffer, doch der Hauptschiedsrichter unterbrach die Partie, obwohl kein Weidener den Puck sicher hatte. Jakob Weber gelang in der 38. Minute dann aber doch das 3:5. Die Regensburger bleiben in der Defensive aber heute vieles schuldig und erneut war es Tomas Rubes, der die Eisbären düpierte und den sechsten Gegentreffer erzielte.

Im Schlussabschnitt bot sich den knapp 2000 Zuschauern in der Donau Arena ein ähnliches Bild. Die Gäste zeigten mehr Laufbereitschaft und Philipp Siller war es, der mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend zum 7:3 traf (45.). Es kam für die Eisbären aber noch schlimmer. In der 59. Minute machte Tomas Rubes mit dem 8:3 das Debakel perfekt. Da half auch der vierte Regensburger Treffer durch Jakob Weber Sekunden vor dem Ende der Partie nichts mehr. Die Zuschauer sahen sicherlich die schwächste Eisbärenleistung unter Coach Max Kaltenhauser und die Regensburger werden sich in der Meisterrunde wieder auf ihre Tugenden besinnen müssen, um erfolgreich zu sein.

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