Eine Frage der EhreEHC Freiburg

Eine Frage der EhreEine Frage der Ehre
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Es war „nur“ ein Testspiel zwischen dem EHC Freiburg und dem SERC. Aber es war eben auch ein Derby zwischen zwei alten Rivalen, zwischen Badensern und Schwaben. So wurde dieses Spiel dann auch geführt, auf dem Eis und auf den Rängen.

Schon im ersten Drittel wurde klar, dass der EHC das Spiel gegen den klassenhöheren SERC nicht einfach abschenken will. Es war ein Duell, welches den Klassenunterschied über lange Zeit kaum spüren ließ und lässt den EHC auf eine gute Saison hoffen. Ein Testspiel für die Trainer und die neuen Spieler im Team, aber eben auch eine Frage der Ehre. Besonders im Fokus standen die Neuen im EHC-Dress und von denen besonders die Spieler mit der Nummer 12, Jeffrey Szwez und Abwehrroutinier Jan Nemecek. Doch es waren heute keine Einzelaktionen, sondern eine gute Mannschaftsleistung, die überzeugte.

Thomas Dolak hatte, auch aufgrund von Ausfällen, genug Gelegenheit, unterschiedliche Reihenzusammenstellungen zu testen. Auch bei den Verteidigerpaaren  waren diverse Wechsel zu beobachten.

Zum Spiel selbst – das erste Drittel endete torlos. Die beste Torchance hatte Enrico Saccomani, als er alleine vor Martinovic auftauchte, aber im entscheidenden Moment den Puck nicht traf. Das war es dann auch schon in den ersten zwanzig Minuten. Der zweite Abschnitt begann, wie der erste endete. Erst gegen Mitte des Drittels schienen die Schwenninger ihre Spiellust zu finden und machten mehr und mehr Druck. Begünstigt wurden sie dabei von einer Überzahlsituation, die der EHC jedoch schadlos überstand. Als diese abgelaufen war, blieb der SERC jedoch am Drücker und drängte auf das erste Tor. Als der Puck nicht konsequent aus dem Drittel gespielt wurde, bekamen die Schwenniger ihre Chance. Bei erneut angezeigter Strafe, erzielte Philipp Schlager den Schwenninger Führungstreffer. So blieb es dann auch bis zur zweiten Pause.

Der Schlussabschnitt war ebenfalls recht ausgeglichen. Es gab weiterhin ein paar Überzahlsituationen. Doch erst gegen Ende des Drittels konnte der SERC durch Alexander Dück auf 2:0 erhöhen. Die Schlussminuten gehörten dann dem EHC Freiburg, der nun alles nach vorne warf und sich noch zwei, drei gute Chancen erarbeitet. Ein Tor sollte aber nicht mehr fallen. 


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